Starts und Sits Week 5

Starts und Sits Week 5
Auf dieser Seite

LAR (3-1) @ WAS (1-3)

O/U: 45.5 – Spread: LAR -7.5

Rams

Injuries

Die Rams gehen als eins der komplettesten Teams in Woche 5 und können vermutlich auch auf RB Cam Akers setzen, der von seiner Rippen Verletzung zurück kommen soll.

Pace

Die Pace der Rams bewegt sich auf der des Ligaschnitts, war in Woche 4 aber deutlich langsamer. Die meiste Zeit spielen die Rams in Neutral Game Script und zeigen dabei eine ausgeglichene Run/Pass Ratio. Bei Early Downs setzen die Rams zu 52% auf den Lauf (9. höchste %), beweisen mit den 6. höchsten Rush EPA aber eine ganz gute Effizienz. Gegen die Giants taten sich die Rams schwer, die Defense des Football Teams sollte aber noch etwas besser sein.

Start

Cooper Kupp, WR
Auch wenn die Passing Offense der Rams nicht mehr die ist, die sie mal war, zeigt Kupp nach wie vor seine PPR Fähigkeiten. Er hatte nur in Woche eins einen Target Share unter 20% und läuft gemeinsam mit Woods fast 100% der Routes. Das Matchup gegen den Slot Corner entscheidet Kupp laut PFF mit 48% für sich. Das ist das dritt-beste Matchup diese Woche.

Flex

Malcom Brown, RB
Das Rams Run Game ist nach wie vor eines der besten in der NFL (Top 2 EPA, Top 4 Success Rate). Das liegt aber zum Teil auch an der Tatsache, dass bei den Rams ein Committee spielt. Bisher hat keiner der Backs in einem Spiel mehr als 60% der Snaps gespielt und wenn mehr als einer der Backs fit war, auch nicht mehr als 40% der Rushing Attempts. Brown hatte bisher im Committee die größte Rolle und bekam im letzten Spiel auch 19% der Targets. Für PPR durchaus ein Flex Kandidat.

Robert Woods, WR
Woods zu benchen fällt mir (noch) schwer. Das Matchup für ihn ist, laut PFF, bei weitem nicht so gut wie das von Kupp und seine usage war über die Saison sehr inkonstant. Die aDOT schwangt zwischen 2 und 12 Yards, der Target-Share-Trend zeigt eher nach unten und seine Effizienz Zahlen (z.B. Yds/RR) springen auch auf und ab. Hier sehe ich maximal WR3 Punkte.

Sit

Jared Goff, QB
Goff, bzw. die Rams, haben gegen die Giants Probleme gehabt. Gegen eine bessere Defense, die vor allem gegen den Pass ganz gut aussieht, könnte sich das fortsetzen.

Cam Akers, RB
Nach seiner Rippenverletzung bestimmt noch auf einem Snap Count. Aber durchaus ein Player to Watch

Gerald Everett und Tyler Higbee, TE
Auf dem Papier ist das Matchup gegen Washington für TEs nicht schlecht. Das Problem bei den Rams: ist nun Everett oder Higbee Fantasy relevant? Higbee spielt zwar mehr Snaps, läuft aber quasi genau so viele Routes wie Everett. Higbees Taregt Share ist in den letzten beiden Wochen (in engen Spielen) deutlich nach unten gegangen und außer seiner 3 TD Performance in Woche 2 gab es keine Endzone Catches (für keinen TE). Lieber die Finger von den beiden lassen.

Sleeper

Darrell Henderson, RB
Das Committee der Rams ist jede Woche für eine Überraschung gut. Durchaus möglich, dass Henderson Goalline Carries bekommt und diese zu nutzen weiß. Washington hat immerhin schon 5 Rushing TDs zugelassen. Viel mehr als RB3 Punkte springen aber vermutlich nicht raus.

Washington

Injuries

WR Steven Sims wird wohl ein weiteres Spiel verpassen, während WRs Inman und McLaurin zwar angeschlagen sind, aber beide spielen sollen.

Pace

Die Redskins spielen den Großteil der Spiele im Rückstand und sind, u.a. deshalb, ein passlastiges Team. Mit Haskins hatten sie dabei die niedrigsten Dropback EPA und auch der Wechsel zu Allen sollte das nicht drastisch ändern.

Studs

Terry McLaurin, WR
Auch wenn der Wechsel zu Allen McLaurin positiv oder negativ beeinflussen kann und die Rams 14 Punkte weniger als der Durchschnitt gegen WRs zulassen – never bench your Studs.

Start

Antonio Gibson, RB
Gibson bekommt ganz klar die meisten Attempts (60% letzte Woche), auch wenn er beim Snap Count noch McKissic vor sich hat. Dieser bekommt auch etwas mehr Targets, was aber nicht von Dauer sein sollte. Zumal Gibson gegen Baltimore aus seinen 4 Receptiosn das doppelte an Yardage geholt hat, wie McKissic in 7. Gibsons Effizienz Werte entwickeln sich in die Richtige Richtung, während McKissic stagniert. Gibson hat außerdem in den letzten 3 Spielen einen Touchdown erzielt – warum sollte das gegen eine mittelmäßige Run Defense der Rams anders sein?

Sit

Logan Thomas, TE
Nach seinem grandiosen Saisonstart ist es ruhig im Thomas geworden. Zwar spielt er fast 100% der Snaps und läuft auch genug Routes, aber sein Target Share ist in den Keller gerauscht. von 8 und 9 in Woche 1 und 2 runter auf 4 in der letzten Woche. Auch seine aDOT und Yds/RR gingen deutlich zurück. Ob sich das mit Kyle Allen under center ändert? In seinen Starts bei Carolina in 2019 hatten die TEs einen Target Share von 18% – das ist immerhn 2% mehr als Haskins‘ Karriere Schnitt, aber auch 2% weniger als der Saison Average des Washington Football Teams.

Sleeper

JD McKissic, RB
Wenn man darauf vertraut, dass McKissic wieder einen Target Share von 18% bekommt, könnte er ein Sleeper in PPR Formaten sein. Das klingt aber schon eher nach Verzweiflung.

PHI (1-2-1) @ PIT (3-0)

O/U: 44 – Spread: PIT -7

Eagles

Injuries

Die Eagles sind eines der gebeutelsten Teams derzeit. Quasi die gesamte starting O-Line fällt aus oder ist zumindest angeschlagen, mit WR Jackson fehlt der nächste Receiver, WR Jeffery ist noch in der Rehab und TE Goeddert ist auf der IR gelandet – und das bei einem Team, dass zu 52% 12 Personnel spielt.

Pace

Die vielen Verletzungen machen sich auch im Spielverlauf bemerkbar. Zwar spielen die Eagles ein ganz gutes Tempo, spielen aber zu 2/3 in neutral gamescript – und das gegen Teams aus Washington und die Bengals. In neutral Gamescript passen die Eagles im Schnitt zwar 60%, seit Miles Sanders wieder dabei ist aber nur noch 56%. Wie wichtig Sanders ist zeigt auch noch eine andere Statistik: in Woche eins waren die Eagles das mit Abstand führende Team in Sachen early Down Passing (70%), was sich seit dem aber auf 55% reduziert hat. Das Problem für Philly ist die fehlende Qualität bei beiden Dingen. Sowohl bei Dropback als auch Rushing EPA rangieren sie auf Platz 27.

Studs

Zach Ertz, TE

Flex

Miles Sanders, RB
Die ganz großen Erwartungen bzw. seinen ADP konnte Sanders bislang noch nicht zurück zahlen. Er läuft hinter einer zusammengeflickten O-Line und kriegt weder Entlastung durch seinen QB noch durch das Passing Game. Der Fakt, dass er der unumstrittene Workhorse Back in Philly ist, macht ihn zu einem Flex Spieler, gegen die derzeit beste Rushing Defense.

Sit

Carson Wentz, QB
Für viele ist Wentz in Ungnade gefallen – auch ich habe in meiner Dynasty Liga viele Erwartungen in Wentz gesetzt, die sich dieses Jahr (bis jetzt) nicht auszahlen. Kaum eine Statistik lässt Wentz derzeit gut aussehen und jetzt kommt mit der Steelers Defense eine der stärksten der Liga. Für diese Woche sollte man lieber auf Wentz verzichten (in den nächsten Wochen könnte sich das aber vielleicht ändern).

Greg Ward, WR
Mal wieder gehen den Eagles die Receiver aus. Als nennenswerte Option bleibt Greg Ward, der mit 30% Target Share im letzten Spiel auf sich aufmerksam machte. Leider konnte er seine gute Fantasy Performance aus Woche 3 nicht wiederholen, obwohl er die Opportunity hatte. Ob sich das gegen die Steelers Defense ändert, darf bezweifelt werden. PFF sieht sein Matchup mit -24% zugunsten der Steelers.

Player to Watch

John Hightower, WR
Der diesjährige 5th Round Pick könnte sich langsam zu einem Fantasy Asset entwickeln. Er spielt mehr Snaps und läuft mehr Routes als Ward – nur die Targets fehlen noch. In den letzten beiden Spielen, in denen er mindestens 80% der Snaps gespielt hat, hat er nur eins von 5 Targets nicht gefangen. Seine aDOT ist dabei höher als die von Ward und seine Yds/RR waren gegen die 49ers auch deutlich höher. Sollten die anderen Receiver nicht bald wieder fit werden, könnte Hightower der next man up sein.

Steelers

Injuries

Nach der unfreiwilligen Bye Week haben auch die Steelers vor allem bei den Receivern Verletzungssorgen. Sowohl Johnson als auch JuJu haben diese Woche nicht trainiert – allerdings werden beide zum Spiel erwartet.

Pace

Pace technisch befinden sich die Steelers auf einem ähnlichen Level wie die Eagles – selbst die Run/Pass Ratio stimmt überein (56% Pass). Gegen Philly sind die Steelers Favorit und könnten das Spiel von Beginn an führen. Im Leading Game Script drehte sich das Pass/Run Verhältnis in dieser Saison um.

Start

James Conner, RB
Die Steelers haben über die vergangenen Jahre immer auf einen Leadback gesetzt. Solange Conner fit bleibt (und das ist keine Selbstverständlichkeit) kann man ihn vermutlich auch starten. ABER: seine Workhorse Zahlen sind in Woche 3 etwas gesunken. Seine Snap % sind etwas nach unten gegangen und sein Attempt Share von stolzen 73% auf „nur“ 47%. Außerdem sein noch angemerkt, dass die Eagles knapp 5 Fantasy Punkte weniger als der Durchschnitt an RBs abgeben.

Eric Ebron, TE
In Woche 3 ist Ebron also in Pittsburgh angekommen. Ein bisschen Eingewöhnungszeit ist vermutlich normal (besonders ohne Preseason), aber so langsam scheint er seinen Platz in der Offense gefunden zu haben. Der Targetshare ist über alle Spiele gestiegen und ist in Woche 3 bei stolzen 20% (7 Targets) angekommen. Mit den Eagles wartet nun ein Traum-Matchup, bei dem Ebron genau da weiter machen kann, wo er aufgehört hat. Die Eagles lassen fast 9 Punkte mehr als der Durchschnitt gegen TEs zu. 9 Punkte reichen in den meisten Wochen schon als TE1 finish.

Flex

JuJu Smith-Schuster, WR
JuJus Zahlen sind zwar nicht mehr so beeindruckend wie 2018, aber das Matchup ist eigentlich zu verlockend, um ihn auf der Bank zu lassen. Er konnte leider den Ausfall von Johnson in Woche 3 nicht für sich nutzen, ist aber das Redzone Target Nummer 1 für Big Ben. WR3 Punkte sollten allemal drinne sein und die Upside ist auch da.

Diontae Johnson, WR
Johnson kommt aus dem Concussion Protokoll und muss sich vermutlich mit Darius Slay messen (wenn er denn fit ist). Dieser ist einer der besseren Corner der Liga und hat in Woche 1 und 3 jeweils einen Receiver in Shadow Coverage gehabt. Das Ergebnis: nicht mehr als 36 Receiving Yards und kein zugelassener Touchdown. Sollte Slay nicht fit sein, sollte man Johnson bedenkenlos starten.

Sit

Ben Roethlisberger, QB
Das Matchup gegen die Eagles klingt zwar verlockend, könnte sich aber als Faller herausstellen. Die Eagles lassen knapp weniger Fantasy Punkte von QBs zu, als der Durchschnitt es tut. Wenn man davon ausgeht, dass die Steelers im Verlauf des Spiels eher auf den Run setzen könnten, ist Big Ben diese Woche eher ein Kandidat für die Bank.

Player to Watch

Anthony McFarland, RB
In Woche drei hat Rookie RB McFarland seinen Einstand gegeben und sah gar nicht so schlecht aus. Sein Laufstil ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Production hat gestimmt. In nur 10 Snaps ist er 3 Routes gelaufen, legte einen überragenden 7 Yds/Att Schnitt auf und seine 2.3 Yds/RR waren die meisten eines PIT RBs dieses Jahr. Wenn er so weiter macht, sollte er bald schon direkter Backup von Conner sein – und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit.

Chase Claypool, WR
So langsam mausert sich Claypool zum Nummer 3 Receiver. In Woche 3 ist er in Sachen Snap % und gelaufenen Routes an Washington vorbei gezogen. Über die ersten drei Spiele zeigt sich deutlich, wo sein Einsatzgebiet ist: mit eine aDOT von 15 Yds im tiefen Teil des Feldes. Beeindruckend ist, dass er von seinen 6 Targets auch alle gefangen hat. Hier lauert also jede Menge Boom (Woche 2) or Bust (Woche 3) Potential. Gegen die Eagles Defense ist vielleicht nicht das perfekte Matchup, aber es kommen u.a. ja noch die Cowboys und Seahawks. Mjam.

ARI (2-2) @ NYJ (0-4)

O/U: 47.5 – Spread: ARI -7

Eine ausführliche Preview könnt ihr bei der Gang Green Germany hören.

Cardinals

Injuries

Die größten Sorgen macht derzeit die Secondary, allen voran die Safeties. Baker kommt vermutlich zurück, was der Defense Stabilität zurückbringen sollte. ABer auch das Fehlen von Devon Kennard hat sich bemerkbar gemacht. Ob er spielen kann, ist fraglich. In der Offense ist RB Drake wahrscheinlich auch wieder dabei, nachdem er im letzten Spiel mit einer Brustkorbverletzung vorzeitig raus musste.

Pace

Die Cardinals hatten einen starken Saisonauftakt, haben über die letzten beiden Wochen aber deutlich an Pace verloren. Die Cardinals sind ein Pass-First Team, welches aber mit der Effizienz zu kämpfen hat. Sowohl Rushing als auch Dropback EPA sind unterdurchschnittlich.

Studs

DeAndre Hopkins, WR

Start

Kyler Murray, QB
Die Jets sind für Fantasy QBs gar nicht mal so ein gutes Matchup, seine Rushing Baseline macht Murray aber zu einem heißen QB1 Kandidaten. Im Schnitt 66 Rushing Yards plus die Rushing TD Upside sind aber nur das eine. Das andere sind die von den Jets zugelassenen 72% Completions (Flop 3). Die Kehrseite könnte die Tatsache sein, dass die Cardinals früh führen und mehr über das Run Game kommen – aber das könnte ja auch über Murray gehen.

Flex

Kenyan Drake, RB
Die vielleicht größte Fantasy Enttäuschung ist Kenyan Drake. Allerdings ist das nicht nur seine Schuld – Kingsbury muss schleunigst sein Run Game wieder effektiv machen. Zwar kriegt er mit Abstand den größten Attempt Share, allerdings sieht er kaum Targets. Wer bessere Optionen hat, sollte um Drake einen Bogen machen. Wer den Luxus nicht hat, sollte nicht mir all zu viel Punkten rechnen.

Sit

Andy Isabella, WR
Isabella ist zur Zeit „nur“ ein Boom or Bust Asset, dass weder ausreichend Spielzeit noch ausreichend Targets sieht.

Larry Fitzgerald, WR
Die Fantasy relevanten Tage von Larry Legend scheinen gezählt. Zwar steht er oft auf dem Feld und läuft auch eine ähnliche Anzahl an Routes wie Hopkins, aber die Targets sind einfach nicht da. Mit Nuke hat Murray ein neues Go-to-Target und Larry spielt im Slot gegen Brian Pool, einen der besten Coverage Corner derzeit.

Sleeper

Chase Edmonds, RB
Die fehlenden Targets für Drake schnappt sich Edmonds, der auch im Run Game gut aussieht. Tolle 1.9 Yds/RR zeigen auch eine gute Effektivität und ein Target Share von zuletzt 19% jede Menge Opportunity.

Christian Kirk, WR
Pier Desir heißt wohl der Gegenspieler von Kirk. Und der sah gegen die Broncos gar nicht gut aus. Alle anderen Stats sprechen aber gegen einen Start. Also wirklich nur aufstellen, wer nichts besseres im Roster hat.

Jets

Injuries

Das Lazarett der Jets ist gut gefüllt. Allen voran QB Darnold wird fehlen, aber auch Rookie Tackle Bectons Eisnatz steht in Frage, genau wie das der meisten Receiver. Perriman laboriert an einem gestauchten Knöchel und Hogan hat Probleme mit den Rippen. Ein positives Zeichen: RB Bell könnte zurück kehren.

Pace

Die Jets… Spielen natürlich hauptsächlich aus einem Rückstand und sind deshalb sehr auf das Passing Game angewiesen. Mit einer Ratio von 60% zu 40% schaffen sie es trotzdem, nur im Mittelfeld in Sachen early Down Pass Frequenz zu sein. Und ganz bitter ist, dass sie sowohl bei Dropback als auch Rushing EPA weit unter dem Ligaschnitt liegen – bei early downs noch weniger als insgesamt.

Start

Jamison Crowder, WR
Crowder ist derzeit die Jets Offense. Nach den zwei verpassten Spielen hat er direkt wieder gezeigt, dass man sich auf ihn verlassen kann. Besonders in PPR Ligen ist Crowder ein ziemlich sicherer Flex Player, hat aber fast jede Woche WR3 Upside. Gegen eine wackelige Cardinals Secondary gibts diese Upside auch

Flex

Le’Veon Bell, RB
Sollte Bell fit sein, spielt er gegen eine geschwächte Run Defense der Cardinals und sollte zumindest für die Flex ausreichen. Die Erwratungen sollten aber nicht höher sein, da Bell in Woche eins keine Workhorse Rolle hatte, sondern sich alles brav mit Gore geteilt hat.

Players to Watch

Jeff Smith, WR
Wer zur Hölle ist Jeff Smith? Jeff Smith ist der, der in Woche vier 95% der Snaps gespielt und 7 von 9 Targets gefangen hat – als UDFA. Nach der Performance sollte man doch denken, dass der Coach eine Rolle findet. Aber wir sprechen hier von Adam Gase und außerdem ist Berrios diese Woche wieder fit und könnte Smiths Zahlen etwas senken.

Braxton Berrios, WR
Berrios selbst sah nämlich in Woche 2 und 3 auch gar nicht so schlecht aus und war in beiden Wochen Fantasy Relevant. Aber in diesen Wochen hat Crowder auch gefehlt. Seine Effizienz war aber durchaus beeindruckend: 2 Yds/RR, und von 2 Redzone Targets eins zum TD gefangen. Wie sich die Rollen nun gegen die Cardinals verteilen, bleibt aber erst einmal abzuwarten.

LVR (2-2) @ KCC (4-0)

O/U: 55.5 – Spread: KCC -11.5

Raiders

Injuries

Die Raiders kriegen Rookie WR Ruggs zurück und auch Tackle Trent Brown könnte wieder spielen. WR Edwards ist Out und hinter TE Waller steht noch ein Fragezeichen.

Pace

Nach einem guten Saisonstart straucheln die Raiders etwas. In den letzten beiden Spielen haben sie hauptsächlich im Trailing Gamescript gespielt, was gegen die Chiefs auch der Fall sein sollte. In Spielen, wo sie die Underdogs waren und zurücklagen haben die Raiders dieses Jahr zu 72% gepasst.

Studs

Josh Jacobs, RB

Darren Waller, TE

Sit

Derek Carr, QB
Um gegen die Chiefs einen Stich zu sehen, muss man Punkte auflegen. Das lassen die Chiefs in dieser Saison aber nicht wirklich zu (nie mehr als 20 Punkte) und haben auch die 2. wenigsten Passing TDs zugelassen. Außerdem lassen sie 4 Fantasy Punkte weniger als der Durchschnitt gegen QBs zu.

Nelson Agholor, WR
Bei den Raiders haben in den ersten beiden Wochen ganz klar die Rookies Edwards und Ruggs die meisten Snaps gesehen. Erst seit dem diese beiden raus sind, hat Agholor seine Chance bekommen. Jetzt ist Ruggs zurück, was wieder weniger Opportunity für Agholor bedeuten dürfte. Ohne Touchdown dürfte es für Agholor schwierig werden, in dieser Woche Fantasy relevant zu sein – und das ist, wie schon beschrieben, gegen die Chiefs nicht so einfach. Sollte Darren Waller ausfallen, kann man Agholor wohlmöglich als Flexoption in Betracht ziehen.

Sleeper

Hunter Renfrow, WR
Renfrows Snap %, gelaufene Routes und Targets sind von Woche eins an stetig gestiegen. Er hat in jedem Spiel ein Redzone Target bekommen und hatte in Woche vier 8 Targets. Gegen die Chiefs wird er es im Slot mit Tyrann Mathieu zu tun bekommen, was sicherlich kein einfaches Matchup ist. Aber die „Upside“ auf ein WR3 Finish ist da.

Player to Watch

Henry Ruggs, WR
Ruggs kommt nach zwei Wochen Pause wieder zurück. Bis er Fantasy relevant wird, kann es noch ein paar Wochen dauern, aber es wird spannend zu sehen sein, wie er wieder in die Offense integriert wird.

Chiefs

Injuries

Bei den Chiefs kommt CB Breeland von seiner Suspendierung zurück.

Pace

Die Chiefs sind noch nicht auf dem dominanten Level, das wir aus den letzten Jahren kennen. Sie spielen hauptsächlich in Neutral Game Script, in welchem sie zu 60% passen. Wenn sie in Führung sind, sind es 60% Run (bei gleichen Odds sind es sogar 66%).

Studs

Patrick Mahomes, QB

Clyde Edwards-Helaire, RB

Tyreek Hill, WR

Travis Kelce, TE

Sleeper

Mecole Hardman, WR
Hardman hat in den letzten beiden Wochen auf sich aufmerksam gemacht. Warum dann nur Sleeper? Er spielt nicht mal die Hälfte der Snaps, gerade mal die Hälfte der möglichen Routes und hat einen Target Share von um die 5%. Keine Stats, die man für einen Fantasy Spieler haben will. Allerdings hat er in den letzten beiden Wochen einen Touchdown gefangen, was ihn natürlich attraktiv macht. Wer Boom or Bust affin ist, kann einen Versuch starten.

JAX (1-3) @ HOU (0-4)

O/U: 54.5 – Spread: HOU -5.5

Jaguars

Injuries

Die Offense der Jags kann wohl in Bestbesetzung spielen, sofern TE Eifert aus dem Concussion Protokoll kommt. In der Defense muss eventuell auf CB Henderson verzichtet werden und DE Josh Allen ist Out.

Pace

Die Jags spielen, wie vor der Saison vermutet, hauptsächlich in Trailing Game Script. Wenn sie Underdogs waren und hinten gelegen haben, haben sie in dieser Saison zu 60% gepasst.

Studs

James Robinson, RB
lol

Start

DJ Chark, WR
Seinen Stud Status aus der letzten Saison muss sich Chark erst wieder erarbeiten, aber seine WK 4 Performance war ein guter Schritt dahin. Cole konnte die Abwesenheit von Chark nicht nutzen, was für DJ ein gutes Zeichen sein sollte. Er läuft die mit Abstand meisten Routes und hat in Woche 4 auch die meisten Targets (9) gekriegt – inklusive 2 Redzone Targets für 2 Touchdows. Deshalb (noch) nicht zu euphorisch sein.

Sit

Gardner Minshew, QB
Auch wenn Minshew derzeit Fantasy QB #10 ist, sollte man ihn diese Woche lieber auf der Bank lassen. Die Texans erlauben QBs unterdurchschnittlich viele Fantasy Punkte und haben diese Saison schon ein QB1 finish von Mahomes, Jackson und Big Ben verhindert (von Cousins auch, um vollständig zu bleiben).

Keelan Cole, WR
Der Hype ist vorbei. Cole spielt viel, läuft viele Routes, kriegt einiges Targets aber kann das nicht in Fantasy Punkte ummünzen. Ohne Touchdowns wird es schwierig für Cole und seit Woche zwei hatte er keine Redzone Targets und keinen TD mehr.

Sleeper

Laviska Shenault, WR
Mit der Rückkehr von Chark haben sich Shenaults Snap % und gelaufene Routes reduziert. Auf dem Platz macht er aber einen guten Eindruck und kann sich über einen steigenden Target Share freuen (zuletzt 17%). Er bewies in Woche 4 mit 3.9 Yds/RR unfassbare Effizienz und tolle YAC Fähigkeiten. Gegen die Houston Defense hat er nun ein sehr gutes Matchup, was mit einem Touchdown zu WR3 Punkten reichen kann.

Texans

Injuries

Bis auf TE Akins, der wohl spielen soll, ist die Texans Offense ready to go und auch die Defense macht den Anschein, in best möglicher Besetzung zu starten.

Pace

Die Texans hatten vielleicht das schwerste Auftaktprogramm aller NFL Teams und stehen 0-4. Hauptsächlich Trailing Game Script führte zu einer Pass Quote von 66%. In Woche 4 gegen MIN war das einzige Spiel, in dem sie Favorit waren, spielten aber 72% mit Rückstand. Mit neuem Interims Coach könnte nun natürlich ein frischer Wind kommen. Romeo Crennel war zuletzt 2012 für ein Team hauptverantwortlich, hatte damals aber einen ähnlichen Ansatz wie es die Texans dieses Jahr gespielt haben (z.B. Target Distribution). „Fun“ Fact – Die Texans haben dieses Jahr noch nicht einmal mit 7+ Punkten geführt.

Start

Deshaun Watson, QB
Die Jaguars Pass Defense ist nichts, was einem Angst machen sollte und Watson ist immer noch Watson. Nimmt man Watsons Baseline aus dieser Saison (mind. 250 Yds + mind. 1TD), kommt man schon auf 14 Punkte. Die Jaguars D hat aber die 5. meisten Passing TDs dieses Jahr zugelassen – da geht also noch einiges mehr.

Will Fuller, WR
Das Matchup diese Woche für Fuller ist einfach spitze. Vermutlich bekommt er es mit 7th Round Pick CB Claybrooks zu tun, der derzeit noch ein bisschen überfordert scheint – das ist laut PFF diese Woche das 7. beste WR/CB Matchup. Ein weiteres Argument könnte sein, dass Crennel 2012 seinen Fokus im Passspiel auf die Pässe zwischen 1 und 10 Yards gelegt hat. Fuller hat derzeit eine aDOT von ca 12 Yds.

Flex

David Johnson, RB
Das erste Spiel für die Texans hat so viel Hoffnung gemacht, doch die Realität ist, dass Johnsons Prime vorbei ist – in der NFL und Fantasy. Seine Snaps sind in Woche 4 auf 55% abgerutscht, da Duke Johnson wieder fit war. Zwar kriegt er noch 60% der Attempts, kommt aber nicht über 4 Yds/Att. Im Passing Game hat er zwar eine etwas kleinere Rolle als Duke, zeigt dort aber seine Qualitäten mit zuletzt guten 1.9 Yds/RR. Sollten die Texans tatsächlich dieses Spiel in Leading Game Script verbringen, sehe ich eine gute Workload für DJ mit der Upside auf RB2 Punkte.

Randall Cobb, WR
Auch das Matchup von Cobb vs Slot Corner Herndon ist Top 4 diese Woche. Mit dem Argument, dass das Kurzpassspiel eine größere Rolle spielen könnte, ist Cobb ein Flex Kandidat. In Woche 4 hatte er die selben Snap % und gelaufene Routes wie Fuller. Wenn er es schafft, Cooks weiterhin auszustechen und besser mit seinen Targets zumzugehen, ist hier auch Upside da.

Sit

Brandin Cooks, WR
3 Targets und 0 Receptions in Woche 4. Braucht es noch mehr Gründe? Sein Target Share ist von 24% in Woche 2 auf 10% gesunken, er hat seit Woche 2 kein Redzone Target mehr bekommen und hat dieses Jahr im Schnitt 15 YAC geamcht – in keinem Spiel mehr als 17. Ich würde Cooks aber noch nicht ganz abschreiben, seine Saison Stats lassen bessere Production vermuten. Diese Woche aber auf die Bank.

Darren Fells und Jordan Aikins, TE
Aikins schnuppert zwar immer wieder am TE1 Finish, hatte in Woche 4 aber deutlich weniger Snaps und gelaufene Routes als Fells. Aikins scheint der produktivere Receiving TE zu sein, ohne Touchdown wird es aber vermutlich nicht zur Fantasy Relevanz reichen. Wer den Gambel eingehen will, hat ein okayes Matchup und wird vermutlich auch auf dem Waiver Wire fündig.

CIN (1-2-1) @ BAL (3-1)

O/U: 50.5 – Spread: BAL -13

Bengals

Injuries

WR Ross scheint krank zu sein und RB Mixon hat wohl Schienbein. Zweiterer soll wohl aber spielen. In der Defense könnte erneut CB Alexander fehlen und auch DT Atkins scheint noch nicht fit für sein Debut zu sein.

Pace

Die Bengals spielen hauptsächlich in Neutral Game Script und kommen dabei auf 60% Passing. Wenn sie zurücklagen, stieg dies auf 70%. Gegen die Ravens darf Burrow also mal wieder ordentlich feuern. Die Bengals spielen die zweit meisten Snaps der Liga in 11 Personnel (76%).

Studs

Joe Mixon, RB
Auch wenn er angeschlagen ist ein must-Play.

Start

Joe Burrow, QB
Wie oben schon geschrieben. Die Bengals müssen vermutlich viel werfen, um an den Ravens dran zu bleiben. Überhaupt hat Burrow in keinem Spiel weniger als 36 mal geworfen. Das kombiniert mit den von den Ravens zugelassenen 7.2 Yds/Att kommt man auf eine gute Baseline von 10 Fantasy Punkten. Den Rest macht die Touchdown Upside.

Flex

Tyler Boyd und Tee Higgins, WR
Die WR Matchups gegen Baltimore sind echt nicht günstig. Aber zu irgendwem muss Burrow ja werfen. Boyd und Higgins sind da die beiden Konstanten in der Bengals Offense. Higgins vor allem im Deep Passing Game (aDOT ca 15 Yds) und Boyd intermediate (aDOT = ca 9 Yds). Bei beiden ist der Target Share nach Woche zwei drastisch angestiegen und beide laufen die selbe Anzahl an Routes. Beide zeigten im letzten Spiel auch gute Effizienz mit knapp 3 Yds/RR. Es wird Tagesform abhängig sein, welcher von beiden mehr in die Offense involviert wird. Für mindestens Flex Punkte sollten aber beide sorgen. Sollte CB Peters bei den Ravens ausfallen, verbessert sich das Matchup (vor allem für Higgins) rapide.

Sit

Drew Sample, TE
Sample ist weit davon entfernt, eine Konstante in der Offense zu sein. Konstante Snaps und gelaufene Routes, aber schwankende Targets, aDOT und Effizienz. Dazu kommt ein mieses Matchup gegen Safety Chuck Clark, der von PFF im Moment als Nummer 11 Safety gerankt wird.

Sleeper

AJ Green, WR
AJ Green ist in Sachen Production an Nummer 3 in der Offense gerückt. Er spielt aber nach wie vor viele Snaps, läuft genau so viele Routes wie Boyd und Higgins und hat einen vernünftigen Target %. Nur leider kommen die Targets bei ihm nicht so, wie bei seinen Teammates. Green hat ein Passer Rating von 52 wenn er angeworfen wurde. Sowohl Boyd als auch Higgins haben eins von über 100. Sämtliche Werte von Green schreien nach einem Breakout Game. Vielleicht gegen Baltimore?

Ravens

Injuries

Schrecksekunde für alle Ravens Fans (und Jackson Owner): der amtierende MVP hat diese Woche wenig bis gar nicht trainiert, soll aber wohl fit sein. Dazu fehlt wohl weiterhin Tackle Ronnie Stanley, der bereits das letzte Spiel verpasst hat. Außerdem kämpfen die TEs Andrews und Doyle mit Oberschenkel Problemen. Und auch WR Brown ist weiterhin angeschlagen. Auch sein Einsatz steht in Frage. In der Defense kommt wohl DE Wolfe zurück und CB Peters könnte das Spiel verpassen.

Pace

Die Ravens sind keine High Pace Offense – das müssen sie auch nicht sein, da sie überwiegend in Leading Game Script spielen. Wenn sie führen, setzen sie zu 60% auf den Run, in neutralen Situationen ist die Pass/Run Ratio ausgeglichen.

Studs

Lamar Jackson, QB

Mark Andrews, TE
Sollte Mark Andrews nicht spielen, Nick Boyle aber fit sein, ist dieser ein guter Last Minute Streaming Kandidat.

Start

Marquise Brown, WR
Brown war ein heißer Buy Low Kandidat diese Woche, also starte ich ihn auch. Er spielt die meisten Snaps, läuft die meisten Routes hat eine aDOT von 18 Yds und hat leicht zunehmende Targets. Seine Air Yards nehmen dabei fast 50% des Teams ein. Was noch fehlt, sind die Touchdowns. So ziemlich alles schreit nach einem Breakout Game von Brown, warum also nicht gegen die Bengals, die die sechst meisten Receptions über 20 Yards zugelassen haben?

Flex

Mark Ingram, RB
Das Backfield der Ravens ist für Fantasy echt ein Alptraum.

Die meisten Snaps in Woche 4: Patrick Ricard (who?)
Die meisten Attempts in Woche 4: Gus Edwards
Die meisten Targets in Woche 4: JK Dobbins
Die meisten FPts in Woche 4: Mark Ingram

Okay, ich habe etwas dramatisiert: Mark Ingram lag in allen Kategorien nicht weit zurück. Deshalb ist er derjenige, den ich für die Flex aufstellen würde. Ein besonders gutes Gefühl hätte ich dabei jedoch nicht.

Player to Watch

Devin Duvernay, WR
Die Rolle von Duvernay wird langsam immer größer, die von Willie Snead schrumpft. Die Ravens spielen nicht mal die Hälfte ihrer Snaps mit 2 WR, deshalb wird es schwierig für Duvernay, konstant für Fantasy relevant zu werden – aber im Auge sollte man ihn haben.

CAR (2-2) @ ATL (0-4)

O/U: 53.5 – Spread: ATL -1.5

Panthers

Injuries

Bis auf CB Eli Apple und weiterhin CMC gehen die Panthers in Bestbesetzung ins Match.

Pace

In knappen Matchups (WK 1 und 3) spielen die Panthers weit unter dem Plays/Game Schnitt der Liga – in den deutlicheren eher schneller – laut Odds ist diese Woche eher langsamer. Egal welches Gamescript, die Panther passen immer etwas mehr als sie den Ball laufen (im Trailing Game Script noch etwas mehr).

Studs

Mike Davis, RB

Start

Teddy Bridgewater, QB
Bridgewater kommt aus einer QB #4 Performance gegen die Cardinals und spielt nun gegen die Falcons, die derzeit das beste Matchup für Fantasy QBs sind. Für alle, die noch einen QB brauchen – schaut mal auf eurem FA Markt.

DJ Moore, WR
Ja, Moore ist bisher enttäuschend gewesen – aber er ist derzeit einer der lautesten Breakout Kandidaten, er spielt die mit Abstand meisten Snaps und läuft mit Anderson die meisten Routes. Das Problem ist, dass Moore unter HC Rhule noch nicht seine Rolle gefunden hat. Derzeit haben Robby Anderson und Moore ihre vor der Saison angedachten Rollen getauscht. Gegen die Falcons Secondary sollte es aber genug Möglichkeiten geben, sich das Selbstbewusstsein aufzutanken.

Robby Anderson, WR
Auch Anderson kriegt von mir eine Fantasy Start Empfehlung – wenn auch mit gedämpften Ewartungen. Anderson spielt weniger Snaps als Moore, läuft aber die gleiche Anzahl an Routes und hat eine niedrigere aDOT (das führt zu mehr Receptions). Sein Target Share lag gegen die Cardinals bei 30% und hate bisher jede Woche mindestens ein Redzone Target bekommen – und es wird mal wieder Zeit für einen Touchdown. Die lassen die Falcons dieses Jahr als meistes zu.

Sleeper

Ian Thomas, TE
Thoams war einer meiner TE Sleeper für dieses Jahr. Bisher ist davon nicht zu sehen, aber diese Woche geht es gegen die Falcons, die 14 Fantasy Punkte mehr als der Durchschnitt gegen TEs erlauben. Wenn nicht in diesem Matchup, wann dann? Ein (hoffentlich) guter Streamer in dieser Woche.

Falcons

Injuries

Die Receiver machen den Falcons Sorgen. Jones kämpft mit Hamstring Problemen und wird vermutlich nicht spielen. Und auch Breakout Receiver Ridley kämpft mit Verletzungen, soll aber wohl spielen. In der Defense hat sich Starting Safety Kazee die Achillessehne gerissen.

Pace

Die Falcons spielen erfahrungsgemäß eine der passfreudigsten Offenses der Liga. Dieses Jahr hat sich HC Quinn aber was besonderes einfallen lassen: bei Early Downs zu 55% auf den Run setzen – mit einem behäbigen Todd Gurley als Lead Rusher. In Neutral Game Script, von dem es laut Odds ja einiges geben sollte, passen die Falcons immerhin noch zu 60%.

Studs

Calvin Ridley, WR

Start

Todd Gurley, RB
Was die Panthers in der Pass D ganz gut machen, fehlt ihnen mitunter in der Laufverteidigung. Sie lassen gerne mal Big Plays und Touchdowns zu, die sich im Fall der Fälle Gurley schnappen sollte.

Sit

Matt Ryan, QB
Carolina ist das zweitschlechteste Matchup für QBs diese Woche. Ryan struggelt derzeit eh und kommt aus einer < 300 Yds / 0 TD Performance, was sich gegen eine solide Pass Defense der Panthers nicht ändern muss.

Russell Gage, WR
Gage war die letzten Wochen immer wieder angeschlagen und hat sich letzte Woche von Zachheus in Sachen Snaps und Target Share überholen lassen. Ich schätze, der kurze Hype um Gage ist erst einmal verstummt.

Hayden Hurst, TE
Das Matchup gegen Carolina ist das 4. schlechteste diese Woche und Hurst hat sich noch nicht so wirklich im Passing Game der Falcons etabliert. Für Hurst reicht unter Umständen nicht mal ein Touchdown, um als TE1 die Woche zu beenden (wie in Woche 3).

Sleeper

Olamide Zachheus, WR
Der UDFA aus dem letzten Jahr scheint seine Chance zu nutzen. Die Ausfälle der Stammkräfte in Woche 3 hat er genutzt und sich auch in Woche 4 in der Offense etabliert (76% Snaps, 71% gelaufene Routes, 23% Target Share). So lange Julio nicht spielt, sehe ich Zachheus als interessanten Flex Spieler.

MIA (1-3) @ SFO (2-2)

O/U: 50.5 – Spread: SFO -8.5

Dolphins

Injuries

Die Dolphins haben ihren Rookie LT an die IR verloren und WR Parker hat Probleme mit dem Knöchel – soll aber spielen. In der Defense wird Offseason Verpflichtung CB Byron Jones wohl zurückkehren.

Pace

Die Dolphins spielen im Schnitt mehr Plays/G als der Rest der Liga. Dabei sind sie am meistem im trailing Game Script, in dem sie zu 65% passen. Besonders die Effizienz des Passing Games bei early Donws ist ganz gut – die Offense belegt hier Platz 7 Ligaweit.

Flex

DeVante Parker, WR
Parker ist die unangefochtene Nummer eins in Sachen Snap %, Target Share und Yds/RR bei den Dolphins. Das Matchup gegen die 49ers Defense ist nicht das beste, aber Parker sollte seine Targets bekommen und in der Regel weiß er mit denen auch was anzufangen.

Sit

Ryan Fitzpatrick, QB
Bis auf Woche 1 war Fitzmagic immer ein QB1. Die drei Spiele waren aber auch gegen Bottom 10 Passing Defenses. In Woche eins ging es gegen die Pats (derzeit Nummer 11 gegen den Pass) und Fitz machte keine 9 Punkte. Jetzt geht es gegen die Nummer 3 Pass Defense.

Myles Gaskin, RB
Gaskin ist zwar der Leadback bei den Dolphins, eine wirkliche Workhorse Rolle ist es aber nicht. Breida und vor allem Howard knabbern an der Production – allen voran den Rushing Runchdowns und den Attempts an der Goalline. Gegen eine geschwächte, aber immer noch starken 9ers Defense und einem Trailing Game Script von gerade einmal 35% Runs – lieber nicht.

Preston Williams, WR
Williams hat es derzeit nicht so leicht. Kommt von einem Kreuzbandriss zurück und wurde in den ersten beiden Wochen von Stephon Gilmore und Tre’DAvious White in Shadow Coverage genommen. Das da die Production nicht so ausfällt wie man es sich erhofft hat, sollte eigentlich klar sein. Jedoch wurde nach Woche 2 seine Rolle in der Offense stark reduziert. Nur noch 60% der Snaps und in Woche 4 auch nur noch 64% der Routes (nach 95% in Woche 1). Sein Target Share ist auf 7% geschrumpft und mit ihm seine Fantasy Production.

Sleeper

Mike Gesicki, TE
Auch gegen TEs sind die 49ers gut aufgestellt. Über die letzten beiden Spiele hat Gesicki nur je 3 Targets gesehen, dafür wird seine aDot immer weiter. Für alle, die keine Wahl haben noch ein Lichtblick: Gesicki läuft echt viele Routes und ist ein echter Go-to-Guy in der Redzone. Immer mindestens ein Redzone Target pro Spiel und insgesamt schon 10(!). Hohe Touchdown Upside gegen eine 49ers Defense, die in Sachen TDs gegen Tight Ends „nur“ auf Rang 20 sind.

Player to Watch

Isaiah Ford, WR
Next man Up in der Dolphins Offense könnte Isaiah Ford sein. Der 7th Round Pick von 2017 hat lange warten müssen, hat die gesamte Saison über aber schon reichlich gespielt (60% der Snaps) und ist auch immer reichlich Routes gelaufen (70%). Nach seinem kleinen Breakout Game in Woche 2 sollte man Ford im Auge behalten, denn einige Trends zeigen nach oben.

49ers

Injuries

So langsam können die 49ers wieder aufatmen. QB Jimmy G kommt zurück, Deebo Samuel ist zwar krank, ist aber auf dem besten Weg wieder eine größere Rolle in der Offense einzunehmen und Raheem Mostert ist noch fraglich, sollte aber spätestens nächste Woche zurück sein. In der Defense fällt CB Williams aus.

Pace

Die 49ers Saison ist echt nicht zu beneiden. Mit diesen Verletzungen hätte jedes Team zu kämpfen – da ist ein 2-2 Record gar nicht so übel. Und welchen Einfluss Garoppolo und Mostert auf die Offense haben kann man an folgenden Zahlen sehen:
Woche 1 & 2 (mit Mostert): Early Down Rushing 58% und eine Top 4 EPA
Woche 3 & 4 (ohne Mostert, WK 4 ohen Jimmy G): Early Down Rushing 42% und Flop 2 EPA
Und auch beim Passing sieht man einen deutlichen Unterschied. Early Down Dropback EPA mit Jimmy G: oberes drittel, ohne: dead last.

Spielen die 49ers in Leading Game Script laufen sie zu 54%. In Neutral Game Script nur noch 40%.

Stud

Raheem Mostert, RB
Wenn er fit ist, ist er ein Stud. Siehe den Punkt Pace.

George Kittle, TE

Start

Jerrick McKinnon, RB
Wenn Mostert nicht spielt, sollte es ein Selbstläufer sein. Wenn Mostert spielt ist McKinnon (vermutlich) kein RB1, aber ein Flex Spieler mit RB2 Upside. McKinnon hat in der letzten Woche 90% der Snaps gespielt – so viele wie diese Saison noch kein anderer Runningback. Und geht man davon aus, dass die 49ers viel führen werden, ist das Laufspiel fester Teil davon.

Flex

Brandon Aiyuk, WR
Die letzten beiden Wochen hat jeweils der Touchdown Aiyuk Fantasy relevant gemacht. Warum sollte der gegen die Dolphins nicht kommen? Auch wenn nicht unbedingt durch die Luft, dann vielleicht ein Rushing TD? Gabs alles schon und würde in der Shanahan Offense nicht überraschen. Aber auch sonst hat sich Aiyuk zum Leading Receiver gemausert, auch wenn sich das noch nicht so ganz im Boxscore zeigt. Zuletzt 88% der Snaps und 89% gelaufene Routes sind ein guter Anfang. Die Kombo aus Aiyuk und Samuel könnte sehr viel Spaß machen.

Sit

Jimmy Garoppolo, QB
Wie fit ist er wirklich und wie viel Passing Production fällt tatsächlich ab? Miami ist erstaunlich stark gegen Fantasy QBs und ich sehe den Schlüssel für die 49ers eher im Laufspiel. Kann natürlich passieren, dass mal ein Jet Sweep mit einem Shuffle Pass in die Endzone gelaufen wird.

Deebo Samuel, WR
Das Matchup ist verlockend. Aber ob er wieder richtig fit ist und volle Workload bekommt, darf bezweifelt werden.

NYG (0-4) @ DAL (1-3)

O/U: 54 – Spread: DAL -9

Giants

Injuries

Bei den Giants wird LB Ximines wegen einer Schulter Verletzung fehlen. Hinter Safety Peppers, CB Colbert und LB Fackrell steht noch ein Fragezeichen.

Pace

Die Giants sind eines der Passfreudigsten Teams. 65% in Neutral und 69% in Trailing Game Script – und ist es nicht das eine, dann ist es das andere. Selbst gegen die Cowboys sollte das der Fall sein.

Start

Daniel Jones, QB
Wer einen Ersatz für Aaron Rodgers braucht könnte diese Woche auf Daniel Jones zurück greifen. Kein sexy Pick, aber gegen die Dallas Defense kann man es versuchen. Aber Jones ist ausdrücklich nur eine Streaming Option mit einer QB #15 Upside.

Evan Engram, TE
Ähnliches wie für Slayton gilt auch für Engram. Bei einem Target Share von 28% (10 Tgts) keine 10 PPR Punkte zu machen – wow Giants, wow. Engrams aDOT ist von > 6 auf fast 2 Yds gedropt und sollte ein Sinnbild für die Giants Offense sein. Die Cowboys sind das 7. beste TE Matchup diese Woche und sollte Engram mal ein bisschen boosten.

Flex

Devonta Freeman, RB
Das Freeman vermutlich kein League-Winner werden wird, war eigentlich klar. Selbst Barkley hat ja nicht wirklich gut performt. Aber da Freeman die klare Leadback Rolle übernommen hat, sollten Flex Punkte allemal drinne sein.

Darius Slayton, WR
Slayton müsste so viel besser liefern als er es tut. 97% (!) der Snaps, 97% (!) der möglichen Routes, 19% Target Share (in einer Pass heavy Offense!) und trotzdem nur 8 FPts in den letzten beiden Spielen? C’mon…

Sit

Der ganze Rest. Ernsthaft.

Cowboys

Injuries

Die Cowboys müssen direkt mal auf drei Starting O-Liner verzichten. LT Tyron Smith musste sich einer Genickoperation unterziehen und fehlt längerfristig, genau wie RT Collins, der Probleme am Knie hat. Die hat auch Center Looney und fällt zumindest diese Woche aus. Keine guten Voraussetzungen für Zeke. TE Schultz war die Woche angeschlagen, ist aber wohl fit.
Auch die Defense der Cowboys hats gut erwischt. Beide Starting CBs sind auf der IR, genau wie die beiden LBs Vander Esch und Lee.

Pace

Das die Cowboys bisher noch keinen Snap in Leading Game Script gespielt haben ist eigentlich nicht zu glauben. Dementsprechend sieht auch die Pass/Rush Ratio aus. im Neutral Game Script 65% Pass und im Trailing Game Script 74%(!).

Studs

Dak Prescott, QB

Ezekiel Elliot, RB

Amari Cooper, WR

Start

CeeDee Lamb, WR
Lamb und Cooper wechseln sich von Woche zu Woche mit den Rollen ab. Bzw. entwickeln sich die Rollen gerade entgegengesetzt. Lambs Target Share stagniert (während Coopers steigt), dafür steigt seine aDOT (und die von Cooper sinkt). Nichtsdestotrotz: Lamb läuft die gleiche Anzahl der Routes wie Cooper und Gallup und sein CB Matchup ist das 5. beste diese Woche.

Sit

Michael Gallup, WR
Die Rolle in der Cowboys Offense ist für Gallup festgelegt: er ist der Deep Guy (aDOT jede Woche > 15 Yds). Dem folgen weniger Targets und noch weniger Catches. Gallup ist demnach ein Boom or Bust Spieler, der gegen die Giants D kein optimales Matchup hat. Die Giants ließen nur 9 Reception süber 20 Yds zu – Ligaspitze.

Dalton Schultz, TE
Die Giants sind vielleicht kein gutes Team, aber gegen Fantasy TEs sind sie bisher das zweitbeste. Dazu kommen inkonstante Targets und eine steigende aDOT sowie überdurchschnittliche Effizienz, die irgendwann zu Regression führt. Z.B. gegen die beste Defense gegen Fantasy TEs.

IND (3-1) @ CLE (3-1)

O/U: 46 – Spread: IND -1.5

Colts

Injuries

In der Offense müssen die Colts auf Tackle Castonzo verzichten. In der Defense fehlt mit LB Leonard der Leading Tackler und LB Walker ist noch fraglich.

Pace

Die Colts spielen bisher nur gering mehr Neutral als Leading Game Script. Im NGS werfen sie zu 54%, im LGS nur zu 40%. Angesichts der Odds kann man wohl von einem recht ausgeglichenen Game Script ausgehen.

Studs

Rodrigo Blankenship, PK

Start

Jonathan Taylor, RB
Die wirkliche Workhorse Rolle haben wir noch nicht für Taylor gesehen: keine 50% der Attempts, die Targets gehen zum Großteil an Hines und wirklich effizient ist das Rungame trotz der guten O-Line nicht. Trotzdem laufen die Colts bei early Downs zu 46% und zeigen dabei eine leicht überdurchschnittliche Effizienz. Das ist derzeit genau Taylors Einsatzgebiet.

Mo Alie-Cox, TE
Auch hier ist das Matchup einfach zu gut. Aber vorsicht: MAC ist derzeit hyper effizient. Seine okayen Fantasy Finishes kamen bei gerade mal 7 gelaufenen Routes (pro Spiel) zu Stande. Hier ist Regression vorprogrammiert. Ist ein Gamble, aber die Browns lassen 9 Punkte mehr als der Durchschnitt gegen TEs zu.

Flex

TY Hilton und Zach Pascal, WR
Es tut mir echt leid, aber das Matchup gegen die Browns ist einfach zu gut. In fast jedem anderen Spiel würde ich die beiden Wohl auf der Bank lassen, aber die Browns lassen 14 Punkte mehr als der Durchschnitt gegen WRs zu. Beide haben letzte Woche die gleiche Anzahl an Snaps gespielt und sind die gleiche Anzahl an Routes gelaufen. Bei Hilton stockts noch etwas, aber produziert, genau wie auch Pascal, unter seinen Möglichkeiten. Warum nicht das drittbeste Matchup nutzen und gegen die Browns ein Breakout Game haben? Wenn ich mich für einen von beiden entscheiden müsste? Pascal!

Sleeper

Nyheim Hines, RB
Im letzten Spiel, als Indy mal hinten lag, hatte Hines am Ende des Spiels knapp 30 Punkte. Just Saying…

Browns

Injuries

Die Browns müssen erst einmal ohne RB Chubb planen, TE Njoku kommt hingegen von der IR zurück. In der Defense fehlen DT Ogunjabi und CB Williams sowie LB Davis. Fraglich sind noch Safety Joseph und DE Clayborn.

Pace

So langsam sind die Browns in der Saison angekommen. Die letzten beiden Spiele konnten sie vermehrt in Leading Game Script spielen und rannten dabei für fast 70%. Die Defense der Colts ist eine der besten derzeit, deswegen sollte auch mit einigem Neutral Game Script gerechnet werden. Hier laufen die Browns zu 52%. Die Quantität ist das eine, die Qualität eine andere. Die Browns haben bei early Downs eine Top 2 Run Offense und über alle Downs eine Top 4 (wenn es um Effizienz geht). Das wird sich durch den Verlust von Chubb ändern, aber man hat bereits letzte Woche gesehen, dass es auch ohne ihn funktionieren kann.

Studs

Kareem Hunt, RB

Start

Odell Beckham Jr., WR
Nach der Performance letzte Woche kann man ihn nicht auf der Bank lassen. So einfach. Aber: Erwartungen herunterschrauben.

Sit

Baker Mayfield, QB
Das Matchup gegen die beste Defense gegen Fantasy QBs sollte man nicht herausfordern. So einfach ist das.

Austin Hooper, TE
Da hat Hooper sein Breakout Game und dann komm sowohl die Indy Defense als auch Njoku von der IR zurück. Schwierige Kombination da Njoku in Woche 1, trotz kurzer Spielzeit, geliefert hat.

Jarvis Landry, WR
Landrys Stats sind gar nicht so viel anders als die von OBJ. Lediglich die aDOT und die Targetshare sind etwas niedriger. In jedem anderen Matchup würde das zu einem Flex-Start reichen, abre nicht gegen die Starke Indy Defense diese Woche.

Sleeper

D’Ernest Johnson, RB
Das Matchup ist unglücklich für den Next Man Up im Backfield. Tendenziell wird er nicht die gleichen Splits wie Chubb und Hunt bekommen, aber bei dem lauflastigen Game Script wird Johnson eien Rolle haben.

MIN (1-3) @ SEA (4-0)

O/U: 57.5 – Spread: SEA -7

Vikings

Injuries

Die eh nicht so starke Secondary muss wird von den Verletzungen der CBs Hill und Boyd weiter geschwächt – beide sind fraglich.

Pace

Die Vikings sind das mit Abstand lauffreudigste Team bei Early Downs – zu 58% wird versucht, über den Lauf zum Erfolg zu kommen. Dabei liegen die Qualitäten im Early Down klar bei den Dropbacks – dort führen sie die Liga in Sachen EPA an. Über alle Downs haben die Vikings eine Pass/Run Ratio von 55% Run in Neurtal Game Script und 60% Pass in Trailing Game Script.

Studs

Dalvin Cook, RB

Start

Adam Thielen und Justin Jefferson, WR
WRs gegen die Vikings sind Must-Starts. Sie lassen 29(!!!) Punkte mehr als der Durchschnitt gegen WRs zu. Braucht es noch mehr Argument?

Sit

Kyle Rudolph, TE
Die Tight Ends bei den Vikings kommen einfach nicht in Fahrt. Irv Smith spielt bisher gar keine Rolle und Rudolph bekommt nur sporadisch was zu tun. Mit gerade mal 2 Targets pro Spiel ist niemand Fantasy relevant (ausgenommen Mike Evans).

Seahawks

Injuries

Bei den Seahawks fehlt erneut Jamal Adams, was seine DPoY Season nicht sonderlich gut tut. Ansonsten laboriert LG Iupati an einer Knieverletzung und ist genauso fraglich wie RB Neuzugang Hyde und CB Dunbar, LB Brooks und Adams Backup Hill.

Pace

Die Seahawks sind das exakte Gegenteil der Vikings wenn es um Sachen Earyl Down Passing geht. SEA ist mit 62% knapp das passfreudigste Team der Liga und hat eine Top 7 EPA dabei. Von 60% im Neutral Game Script sinkt der Passing Anteil auf 56% im Leading Game Script. Beeindruckend wenn man sich die letzten Jahre vor Augen führt.

Studs

Russell Wilson, QB

Chris Carson, RB

Tyler Lockett, WR

DK Metcalf, WR

Sit

Greg Olsen, TE
Greg Olsen schnupperte die letzten beiden Wochen an der Fantasyrelevanz, bekommt nun aber das drittschlechteste Matchup für Fantasy TEs. Wer keine Alternative hat kann sich vielleicht doch Hoffnung machen, da Olsen einen Target Share von zuletzt 21% hatte und zuletzt immer ein Redzone Target bekommen hat und die Vikings in Sachen TDs vs TEs auf Rang 25 liegen.

LAC (1-3) @ NOS (2-2)

O/U: 50 – Spread: NOS -8

Chargers

Injuries

Die Chargers müssen neben RB Ekeler auch auf OT Bulaga und OG Turner verzichten. Der Einsatz von WR Williams und DE Bosa ist fraglich.

Pace

Mit Tyrod Taylor under Center waren die Chargers das Team mit den meisten Plays/Game. Mit Herbert hat sich die Offense etwas verlangsamt und man spielt eine Pass Heavy Offense. Die Pass/Run Ratio fällt mit 60 zu 30 pro Pass aus (Neutral Game Script). In Trailing Game Script ändert sich das auf 76%. Mit Herbert als QB hat sich die Early Down Pass Frequenz auch deutlich in Richtung Pass verändert, auch wenn in Sachen EPA die Offense zu den schlechtesten der Liga gehört.

Studs

Keenan Allen, WR
Seit Herbert übernommen hat ist Allen der Fantasy WR 5.

Start

Justin Herbert, QB
Für alle, die einen Streaming QB suchen könnte Herbert diese Woche eine Option sein. Bisher haben alle QBs gegen die Saints mindestens 20 Punkte erzielt und Herbert zeigte bisher sehr gute Ansätze. In allen Spielen mindestens 1 Touchdown, zuletzt sogar 3, und immer um die 300 Yards. Da kann man drauf aufbauen.

Hunter Henry, TE
Henrys Production hat seit Herbert nachgelassen. Seine aDot ist um 2 Yards gesunken und auch sein Target Share hat sich von knapp 30% auf die Hälfte reduziert. Trotzdem sehe ich in Henry diese Woche ein Must-Start. Zum einen fehlt der starting Running Back, zum anderen gibt es im Receiving Corps kaum eine Alternative zu Allen. Und die Saints sind verdammt kacke gegen Fantasy TEs. 9 Punkte mehr als der Schnitt ist klingt doch recht überzeugend.

Flex

Joshua Kelley, RB
Die Rolle von Kelley in der Chargers Offense hat mir sehr gut gefallen – genau so habe ich mir das vorgestellt. Ob Kelley ein ganzes Backfield tragen kann ist fraglich und die Run Defense der Saints wird diese Bewertung nicht einfacher machen. Die Tatsache, dass Kelley sich aber gegen Jackson durchgesetzt hat, lässt aber erst einmal die Vermutung zu, dass Kelley Leadback sein wird. Wie genau der Split aussehen wird, muss sich aber zeigen und die, eh schon nicht so starke O-Line ist ziemlich ausgedünnt. Flex Punkte sind in diesem Matchup schon eher die Upside – also nur im Notfall aufstellen.

Sit

Alle Receiver außer Allen
Williams ist einfach nicht der, für den man ihm beim Draft gehalten hat und laboriert immer wieder an kleinen Verletzungen. Und dahinter gibt es einfach zu viele Dart Throws.

Players to Watch

Justin Jackson, RB
Wie bei Kelley beschrieben, sollte Jacksons Rolle auf jeden Fall beobachtet werden, denn in den nächsten Wochen geht es gegen die Run Defenses der Jets, Dolphins, Jaguars und Raiders. mjam.

Saint

Injuries

Für die Saints steht der Einsatz von WR Thomas noch nicht fest. Außerdem ist TE Cook auch angeschlagen, ebenso wie OG Peat. In der Defense fehlen auf jeden Fall die CBs Hardee und Jenkis. Fraglich sind zudem DE Davenport und DT Rankings.

Pace

Die Saints kriegen ihr eigentlich starkes Roster nicht aufs Feld. Ein Grund, warum man meistens in Leading oder Trailing Game Script spielt. In NGS passt man zu 52% und hat sich seit dem Ausfall von Thomas zum Run freudigsten Early Down Team entwickelt – stolze 58% stehen zu Buche. Immerhin sind die Saints in Sachen Early Down Run EPA leicht über dem Ligaschnitt.

Studs

Alvin Kamara, RB

Flex

Emmanuel Sanders, WR
So lange Thomas ausfällt, scheint Sanders zumindest für Flex Punkte gut zu sein. Letzte Woche hatte er einen Target Share von 36%, was enorm ist. Und nach dem Muster der Saison müsste Sanders nach Woche 1 und 3 auch in Woche 5 einen Touchdown fangen. Beweisführung abgeschlossen. Achja – sollte Thomas spielen, vergesst nicht Sanders zu benchen. Blod, dass das Spiel erst am Montag ist.

Sit

Alle Receiver außer Sanders
Das Matchup gegen die Chargers ist für Receiver nicht sehr vorteilhaft. 7.5 Punkte weniger als der Ligaschnitt lässt die Saints Defense für Fantasy WRs zu. Sanders kriegt den Volumen Bonus, den die anderen schlicht nicht haben.

Sleeper

Latavius Murray, RB
Die Run Defense der Charger ist eigentlich nicht ganz schlecht und das Matchup für Fantasy RBs recht mau. Aber sollte Joey Bosa ausfallen ist Murray ein Flex Spot Wert. Ein Drittel der Team Attempts bekommt und sieht dabei gar nicht so schlecht aus. Wenn Bosa spielt sollte man ihn aber auf der Bank lassen – blöd, dass das Spiel erst am Montag ist.

Jared Cook, TE
Wer diese Woche keine anderen TE Optionen hat, könnte es mit Cook versuchen (sollte er fit sein). Das ist aber auch eher so eine Bauchgefühl Sache, als wirklich untermauert. Matchup ist ganz gut und wenn Thomas ausfällt, umso besser für Cook.

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NFL und Fantasy Football verrückt seit 2016 und durch "All or Nothing" Fan der Arizona Cardinals geworden. Kam mit seiner Kolumne "Man in Motion" ins Schema FF Team und ist einfach geblieben.


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