Unsere Starts und Sits – Woche 2

Unsere Starts und Sits – Woche 2
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In dieser wöchentlichen Kategorie wollen wir euch Empfehlungen geben, welche Spieler ihr in dieser Woche in euer Starting Line-Up packen und wer eher die Bank hüten sollte.

Kurz vorweg: Studs wie Todd Gurley, Antonio Brown & co solltet ihr natürlich immer starten. Diese Spieler werden daher kein Teil unserer Starts und Sits sein.

Quarterbacks

 

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Ben Roethlisberger vs. Chiefs

Letzte Woche schlug der „Auswärts-Big-Ben“ mal wieder zu, aber diese Woche geht es zu Hause gegen Kansas City, die es schon Philip Rivers erlaubten, drittbester Fantasy Quarterback der Eröffnungswoche zu sein. Im letzten Heimspiel gegen die Chiefs erzielte Big Ben 39.9 Fantasy-Punkte!

Philip Rivers at Bills

Rivers bleibt weiterhin eine unserer Empfehlungen. Gegen die Chiefs letzte Woche lief es ja schon sehr gut, warum sollte dies gegen diese Bills nicht zu wiederholen sein?! Selbst der, aus Fantasy-Sicht eher ungeliebte, Joe Flacco warf für 236 Yards und drei Touchdowns.

Tyrod Taylor at Saints

Taylor konnte schon gegen die Steelers, vor allem dank seines eigenen Laufspiels, ordentlich punkten. Jetzt geht es nach New Orleans, deren Defense letzte Woche quasi nicht existent war. Zwar sollte es dort diese Woche defensiv besser laufen, aber die Anfälligkeiten lassen sich nicht auf einmal umstellen.

Patrick Mahomes at Steelers

Dass Mahomes über eine gewaltige Upside verfügt, war den meisten bewusst. Aber diese Explosion gegen die Chargers war dennoch überraschend. Die Secondary der Steelers hat bisher keinen schlechten Job gemacht, aber die Menge an Waffen und gewohnt gutes Playcalling der Chiefs könnten Mahomes an seine Leistung anknüpfen lassen.

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Matt Ryan vs. Panthers 

Ryan führte bereits letzte Woche unsere Sits an und er tut es auch diese Woche. Er und der gesamte Rest der Falcons-Offense wirkten gegen Philly regelrecht einfallslos. Auf der anderen Seite hielten die Panthers Dak Prescott bei unter zehn Punkten (19/29 für 170 Yards, 0 TD).

Derek Carr at Broncos

Auch Carr wurde hier schon erwähnt und seine Leistung bringt ihn verdientermaßen zurück. Seine Entscheidungen, vor allem im vierten Quarter, waren mehr als fragwürdig. Die Chemie mit seinen Wide Receivern scheint (noch) nicht zu stimmen. Dazu ist eigentlich kein Quarterback gerne in Denver zu Gast. 

Ryan Fitzpatrick vs. Eagles

Das war wohl DAS Spiel seiner Karriere gegen die Saints. Bitte nicht als Maßstab für kommende Spiele nehmen. Die Eagles hielten Matt Ryan unter zehn Punkten und die O-Line der Bucs ist nicht so gut wie die Line der Falcons.

 

Running Backs

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Christian McCaffrey at Falcons

CMC macht da weiter wo er letzte Saison aufgehört hat und ist fester Bestandteil des Lauf- und Passspiels der Panthers. Die Falcons ließen dazu in Woche eins die sechstmeisten Punkte für Running Backs zu und müssen mit Deion Jones und Keanu Neal auf wichtige Stützen in der Defense verzichten.

James Conner vs. Chiefs

James Conner konnte Bell gegen die Browns standesgemäß ersetzen und dürfte allen Fantasy-Ownern, welche ihn in der Auftaktwoche gestartet haben, ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Zusätzlich ließen die Chiefs die zweithöchsten Punkte gegen RBs zu und erlaubten sowohl Melvin Gordon als auch Austin Ekeler RB1-Zahlen. Da Bell seinen Holdout fortsetzt, ist Conner ein klarer Start.

Jordan Howard vs. Seahawks

Die Seahawks ließen zum Auftakt Lindsay und Freeman durch die halbe Defense spazieren. Für Howard, der gegen die starke Run-Defense der Packers punkten konnte, bietet das Match gegen die Hawks somit beste Voraussetzungen.

Jay Ajayi at Buccaneers

Auch Jay Ajayi taucht erneut in unseren Start-Empfehlungen auf. Im Season Opener konnte er gegen die Falcons ordentlich punkten, warum sollte also nicht auch gegen die Bucs, die drittschlechteste Defense gegen den Lauf, was herausspringen?

 

 

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Jamaal Williams vs. Vikings

Bereits letztes Jahr stellten die Vikings die beste Defense gegen den Lauf und auch dieses Jahr scheint die D-Line wieder in der Lage zu sein die gegnerischen Running Backs zu stoppen. Zudem stellt Ty Montgomery ebenfalls Ansprüche auf ein paar Snaps.

Marshawn Lynch at Broncos

Gegen die starke Laufverteidigung der Broncos dürfte es selbst für Beastmode schwierig werden Yards anzusammeln. Er kann wohl nur dann Fantasy-Football-relevante Punkte sammeln, wenn er die Bälle in die Endzone läuft.

Peyton Barber vs. Eagles

Sowohl Freeman als auch Coleman konnten im Season Opener nicht wirklich viel zeigen. Die Eagles hielten das Duo bei relativ wenigen Punkten. Ähnliches droht auch Barber und co.

Kenyan Drake at Jets

Die Run-Defense der Jets überzeugt auch in diesem Jahr wieder. Die zweitwenigsten Punkte ließ das Team in Grün gegen die Lions RBs zu. Drake wird es daher ebenfalls schwer haben, auch weil er mit Frank Gore Konkurrenz aus dem eigenen Team hat.

Chris Carson at Bears

Auch wenn Carson gegen die Broncos durchaus zeigte, warum er der Starting RB der Hawks ist, wird es auch gegen die Bears schwer werden. Die Bears D hielt die Running Backs der Packers im Zaum und erlaubten die drittwenigsten Punkte. Zudem wird Penny wieder einige Snaps sehen. Auch diese Woche eher ein Sit.

 

Wide Receiver

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JuJu Smith-Schuster vs. Chiefs

Schon der dritte Steelers-Spieler in dieser Start-Empfehlung. Aber auch gegen Receiver konnten die Chiefs in Woche eins wenig verhindern. Die Cornerbacks gelten als klare Schwachstelle der Franchise aus Kansas City, was sich auch 2017 mit den zweitmeisten erlaubten WR-Punkten niederschlug. Viel deutet auf einen Shootout in diesem Matchup hin.

Nelson Agholor at Buccaneers

Ein ähnliches Bild wie in Kansas zeigt sich bei den Bucs. Letztes Jahr ließen sie schon die meisten Receiver-Punkte zu, im Auftaktspiel immerhin die drittmeisten. Für Agholor, der durch die Verletzung von Jeffrey weiterhin WR1 der Eagles ist, sollte das wohl ähnliche Target-Zahlen wie gegen die Falcons bedeuten.

Allen Robinson vs. Seahawks

Nachdem er bereits in der ersten Woche das Lieblingsziel (7 Targets) von Trubisky war, dürfte es für Robinson gegen die schwächelnde Seahawks Secondary, welche Keenum über 300 Yards und NFL weit die sechstmeisten Punkte für gegnerische Receiver erlaubt hat, in dieser Woche noch etwas einfacher werden Punkte zu sammeln.

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Amari Cooper at Broncos

Mit nur 13 Punkten im ersten Spiel konnte sich die Offense der Raiders bisher nicht empfehlen. Mit drei Targets und enttäuschenden neun Yards trifft das insbesondere auf Amari Cooper zu und nun folgt ausgerechnet das Auswärtsspiel bei den Broncos, die in der letzten Saison die zweitwenigsten Punkte für Wide Receiver zuließen.

Robby Anderson vs. Dolphins

Nach nur einem Profispiel lässt sich sicher noch nicht so viel über Go-to-Guys sagen, dennoch scheint es so, als würde Darnold Enunwa bevorzugen. Darüber hinaus wartet mit Miami die Defense, die in der letzten Saison die viertwenigsten Punkte für gegnerische Receiver zuließ.

Rams Wide Receiver vs. Cardinals

Die meisten Punkte gegen Running Backs, die drittwenigsten gegen Receiver – die Statistik zeigt eindeutig die Stärken der Cardinals Defense. Die Offense der Rams wird daher wohl viel über Gurley probieren, was das gesamte Receiver-Corp der Rams zu eher unattraktiven Starts macht.

 

Tight Ends

 

 

 

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Jared Cook at Broncos

Jared Cook war das Top-Target von Derek Carr in Woche eins. Owner dürften sich in PPR-Ligen über mehr als 20 Punkte gefreut haben – und das ganz ohne Touchdown. Gegen die Broncos, welche 2017 die viertmeisten Punkte für TEs zuließen und gegen Seattles Will Dissly ebenfalls hohe Punktzahlen zuließen, dürfte es auch diese Woche für Cook gut aussehen.

Ben Watson vs. Browns

Die Browns waren schon im letzten Jahr großzügig gegen Tight Ends und auch im Match gegen die Steelers kam Jesse James auf 60 Yards. Der alte Mann ist daher gegen die Browns eine gute Option, zeigte er doch gegen die Bucs schon, dass er immer noch ein sicherer Passempfänger ist (4/4, 44 Yards).

Jonnu Smith vs. Texans

Jonnu Smith übernimmt für Delanie Walker, der die restliche Saison ausfallen wird. Die Texans ließen Gronk in Woche eins gut aussehen und zeigten auch im vergangenen Jahr, dass sie gegnerische Tight Ends gerne punkten lassen. Egal ob Mariota oder Gabbert hinter der O-Line stehen wird, Smith wird eine sichere Anspielstation für beide sein.

Antonio Gates at Bills

Gegen die Bills scheint derzeit alles möglich. Andrews, Williams und Boyle konnten in Woche eins jeweils über 30 Yards fangen. Rivers wird sich daher freuen, Gates in der Endzone einsetzen zu können, nachdem Travis Benjamin und Tyrell Williams dort die Bälle fallen ließen.

Neal Sterling vs. Dolphins

Neal Sterling, TE3 auf dem Depth Chart der Jets, zeigte sich gegen die Lions im Passspiel als Nummer eins. Die Dolphins stellten im letzten Jahr die schlechteste Verteidigung gegen TEs und zeigten gegen die Titans, dass dies weiterhin eine Schwachstelle der Defense ist.

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Austin Seferian-Jenkins vs. Patriots

Ohne gefangenen Touchdown ist ASJ scheinbar nicht in der Lage ordentlich Punkte, geschweige denn zweistellig zu produzieren. Sein letzter Touchdown war in Woche sieben der vergangenen Saison und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sich dies gegen die solide TE-Defense der Patriots ändern sollte.

Charles Clay vs. Chargers

Nach dem geradeso noch vermiedenen Blowout der Bills am letzten Sonntag, gibt es eigentlich keine Gründe einen Spieler der Franchise zu starten. Zudem hielten die Chargers Travis Kelce unter Kontrolle und stellten im Vorjahr eine der Top-8-Defense gegen Tight Ends. Auch wenn Josh Allen sein Debüt als Starter geben wird, deutet doch alles auf einen Sit von Charles Clay hin.

Austin Hooper vs. Panthers

Die Carolina Panthers ließen sowohl in der vergangenen Saison als auch in der ersten Woche dieser Saison die fünftwenigsten Punkte gegen Tight Ends zu, ein gewichtiger Grund für eine klare Sit-Empfehlung.

Will Dissly at Bears

Will Dissly dürfte in seinem ersten NFL-Spiel wohl auch gleich seine wohl beste Saisonleistung gezeigt haben. Der eigentlich als Blocker benutzte Tight End wird sehr wahrscheinlich eine Leistung wie gegen die Broncos nicht nochmal zeigen können. Vor allem da die Bears Jimmy Graham mehr oder weniger komplett aus dem Spiel nahmen. Beware the Hype und behaltet ihn, solltet ihr Dissly im Waiver aufgenommen haben, auf der Bank.

Defense

 

 

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Rams vs. Cardinals

Die Rams Defense ist so stark, dass man sie eigentlich immer starten sollte. Dass sie trotzdem in unserer Liste auftaucht liegt daran, dass die Cardinals Offense in Woche 1 so schwach war, dass wir das nicht übergehen konnten und hier nochmal auf eine eventuell außerordentliche Punkteausbeute hinweisen wollten.

Chargers at Bills

Gegen die Bills sieht einfach jeder gut aus, auch die gegnerische Defense, insbesondere wenn eine der stärksten Defensivreihen den Weg nach Buffalo antritt – klare Start-Empfehlung.

Broncos vs. Raiders

Einen Sack und drei Interceptions, davon einen Pick Six, ließen die Raiders gegen die Rams Montagnacht zu. In welcher Form die Broncos Defense um Von Miller ist, zeigte sich im Spiel gegen die Hawks – sechs Sacks und zwei Interceptions stehen auf Seiten der Broncos. Gegen die Raiders scheint ähnliches möglich.

Bears vs. Seahawks

Die O-Line der Hawks wirkt zwar solider als im Jahr zuvor, trotzdem war Russel Wilson schon gegen Denver öfter auf der Flucht. Sechs Sacks konnten die Broncos erzielen. Khalil Mack und co. werden wohl ähnliche, wenn nicht höhere Zahlen erzielen.

 

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Steelers vs. Chiefs / Chiefs at Steelers

Gegen die passstarke Chiefs Offense mit Mahomes und Hill in guter Form stellt die traditionell eher schwankende Steelers Secondary ein Risiko dar. Es dürfte eher ein High-Scoring-Ergebnis zu erwarten sein, schlecht für Defense-Punkte und ein Sit an dieser Stelle.

Seahawks at Bears

Die Seahawks zeigten gegen die Broncos keine guten Leistungen in der Lauf- sowie der Passverteidigung und konnten keinen Druck auf Case Keenum aufbauen. Die Bears zeigten sich sowohl in der Luft als auch auf dem Boden solide und werden somit keine hohen Punktzahlen für die Hawks Defense erlauben.

Falcons vs. Panthers

Wie schon bei McCaffrey erwähnt, müssen die Falcons auf Deion Jones und Keanu Neal verzichten und so dürfte das dieswöchige Matchup ein schwieriges Unterfangen gegen die Panthers werden, die den Ball gut laufen lassen können.

Das Nordlicht und der älteste unter uns Jungspunden hier. American Football begleitet mich seit den 90ern. Die erste große Liebe waren die 49ers, die Liebe für's Leben kommt aber aus New Orleans. Who dat!


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