Unsere Starts und Sits – Woche 12

Unsere Starts und Sits – Woche 12
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In dieser wöchentlichen Kategorie wollen wir euch Empfehlungen geben, welche Spieler ihr in dieser Woche in euer Starting Line-Up packen und wer eher die Bank hüten sollte. Kurz vorweg: Studs wie Todd Gurley, Antonio Brown & co solltet ihr natürlich immer starten. Diese Spieler werden daher kein Teil unserer Starts und Sits sein.

Quarterbacks

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Baker Mayfield at Bengals

Die Defense der Bengals sollte zur Zeit konsequent angespielt werden. Auch wenn dort Spieler nach und nach den Weg aus dem Lazarett zurück aufs Feld finden, ist der Wurm drin in Cincinnati. Und wenn Mayfield erneut aufwacht und sich gefährlich fühlt, dann wird sowieso alles gut.

Eli Manning at Eagles

Ja wirklich, Eli Manning! Man glaubt es kaum, aber seit der Bye Week sieht das echt ordentlich aus bei ihm und den Giants. Er landete jetzt zweimal in Folge in der oberen Hälfte bei den Quarterbacks und die Zahlen stimmen ebenso (36/49, 419 Passing Yards, 5 TDs, 0 INTs). Zudem bieten die Eagles ein gutes Matchup, vor allem, da die Verletzungsmisere einfach nicht aufhört.

Jamies Winston vs. 49ers

Diese Woche darf Winston mal wieder ran, das pure Chaos bei den Bucs bleibt bestehen. Zum Glück dürfte Dirk Koetter nach dieser Saison Geschichte sein. Nichtsdestotrotz hat Tampa Bay eine potente Offense und Winston, sofern er nicht wieder zur Halbzeit gebencht wird, ist zumindest im Fantasy Football gern gesehen. Außerdem sind die 49ers mit ihrer wackligen Secondary ein dankbarer Gegner, die lediglich gegen schwache Offenses aus Arizona oder Oakland im Saisonverlauf mal ordentlich aussah.

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Blake Bortles at Bills

Ähnlich wie Jameis Winston ist Bortles im Fantasy Football viel besser als in der Realität, doch bereits letzte Woche lieferte er für alle Seiten ein gar grausiges Spiel gegen die Steelers. Nun geht es nach Buffalo und somit zur besten Defense gegen Quarterbacks. Die Bills hielten bereits Spieler wie Tom Brady, Kirk Cousins, Aaron Rodgers oder Deshaun Watson bei wenigen Punkten – keine guten Aussichten also.

Matthew Stafford vs. Bears

Staffords Zahlen sehen in dieser Saison gar nicht so schlecht, aber bleiben doch weit hinter den Erwartungen zurück. So richtig vertrauen kann man ihm und der Lions Offense momentan nicht. Besonders nicht in einem Spiel gegen die Bears, deren Defense immer besser zu werden scheint. Hoffnung gibt hier der Ausfall von Kerryon Johnson, da Stafford mit geschwächtem Laufspiel zu mehr Würfen gezwungen werden dürfte.

Marcus Mariota at Texans

Nach zwei verheißungsvollen Spielen wollten viele, inklusive mir, daran glauben, dass Mariota und seine Offense endlich ihr Potential abrufen, nur um dann erneut enttäuscht zu werden. Klar, das war vor allem seiner Verletzung geschuldet, aber bis zu dem Zeitpunkt war das keine gute Leistung von ihm. Falls er sich schnell erholt, erwartet ihn ein schweres Matchup in Houston. Egal ob Mariota oder vielleicht doch Blaine Gabbert, vom Quarterback der Titans solltet ihr diese Woche die Finger lassen.

 

Running Backs

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Nick Chubb at Bengals

Chubb ging mit einem Monsterspiel gegen die Falcons und dem längsten TD-Runs eines Running Backs in der Geschichte der Browns in die Bye Week. Frisch und ausgeruht erwartet ihn als nächstes ein wunderbares Matchup gegen die Bengals. Diese ließen in den letzten zwei Wochen gleich drei Top-12-Running-Backs zu.

Marlon Mack vs. Dolphins

Mack hatte ein gutes Spiel gegen die Titans, da es aber sehr früh entschieden war, spiegelt sich das aber leider nicht in seinen Fantasy-Punkten wieder. Sollten es die Colts diese Woche gegen die Dolphins etwas langsamer angehen lassen, kann er von einem sehr guten Matchup profitieren, denn die Laufverteidigung aus Miami ist in dieser Saison sehr bescheiden.

Matt Breida at Buccaneers

Breida ist der unangefochtene Anführer im 49ers-Backfield und hatte eine Woche mehr Zeit, um seine zahlreichen Blessuren weiter heilen zu lassen. Da San Francisco mittlerweile mit seinem dritten Quarterback spielt, wird viel über das Laufspiel gehen und dafür sind die Bucs sehr empfänglich, lassen sie doch bisher die meisten Rushing Touchdowns (13) zu.

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LeSean McCoy vs. Jaguars

Die Offense der Bills bleibt weiterhin ein Gemurkse. Die O-Line ist mies, man weiß nicht welche Quarterbacks sie noch ins Rennen schicken (müssen) und darunter leiden die Receiver und vor allem Shady. Die Jaguars haben eh schon eine verdammt gute Defense, beispielsweise wurde James Conner letzte Woche bei unter 50 Scrimmage Yards gehalten, und gegen die Bills werden sie vermutlich sehr oft die Box dicht machen.

Lamar Miller vs. Titans

So richtig konstant scheinen Millers Leistungen in dieser Saison nicht zu werden, und dass obwohl er momentan keine nennenswerte Konkurrenz bei den Texans hat. Die Titans auf der anderen Seite sind dabei nicht förderlich, da sie eine der besten Defenses gegen den Lauf stellen. Bereits im Hinspiel konnte Miller nicht zweistellig punkten (68 Rushing Yards, 2 Receptions für 2 Yards)

Tevin Coleman at Saints

Die große Hoffnung für Coleman sollte sein, dass dieses Spiel wie im ersten Aufeinandertreffen (43:37 für die Saints) in einem Shootout endet und er vermehrt ins Passspiel eingebunden wird, denn in Sachen Laufspiel ist gegen die Saints nicht viel zu holen. Im Hinspiel war Coleman nur durch einen Receiving Touchdown fantasy-relevant, obwohl Devonta Freeman bereits damals fehlte.

 

Wide Receiver

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Julian Edelman at Jets

Die Patriots kommen frisch aus der Bye und haben mit den Jets ein richtig gutes Matchup vor der Brust. Denen mangelt es nach wie vor an Pass-Rush und die Secondary schöpft ihr Potential auch noch nicht aus. Seit drei Spielen bekommt Edelman zweistellige Targets und dank der Zeit, die Brady in der Pocket bekommen sollte, spricht nicht viel gegen eine Veränderung.

Kenny Golladay vs. Bears

Die Bears klingen im ersten Moment nicht unbedingt nach einem vorteilhaften Matchup, aber wenn sie eine Schwachstelle haben, dann ist es gegen den Pass. Im letzten Duell vor zwei Wochen konnte Golladay 19,8 PPR-Punkte erzielen, zudem sah er in den letzten zwei Wochen insgesamt 27 (!) Targets. Diese fängt er mitunter schier unglaublich, siehe hier.

Keke Coutee vs. Titans

Coutee scheint sich als zweite Option im Passspiel der Texans zu etablieren, letzte Woche flog das Ei neunmal in seine Richtung. Wenn man bedenkt, dass Hopkins öfter mal von zwei oder mehr Leuten gedeckt werden muss und die Secondary der Titans bisher sehr bescheiden agiert, ist Coutee eine sehr gute Streaming-Option, immerhin fehlen sowohl Chiefs- als auch Rams-Receiver diese Woche.

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Corey Davis at Texans

Die Texans sind in den Top 5 gegen Wide Receiver, zudem steht hinter dem Einsatz von Marcus Mariota ein großes Fragezeichen, welches es während der Woche zu beobachten gilt. Keine guten Voraussetzungen für einen Einsatz von Davis, der in Woche 10 seinen Breakout zu haben schien.

Josh Docton at Cowboys

Die Cowboys stellen eine Top-3-Defense gegen Wide Receiver und treffen auf arg gebeutelte Rothäute. Nicht nur, dass die halbe O-Line die Saison bereits verletzt beenden musste, letzte Woche erwischte es auch noch Alex Smith auf furchtbare Art und Weise. Doctson ist zwar Target Leader und sollte es auch bleiben, aber zu trauen ist dort keinem Receiver.

Packers Receiver except Davante Adams at Vikings

Wer was zum Streamen braucht, weil er Chiefs- oder vor allem Rams-Receiver durch die Bye nicht zur Verfügung hat, sollte vielleicht lieber Abstand vom Packers-Receiving-Corps nehmen. Zum einen ist es zu undurchsichtig, da vielleicht auch Randall Cobb wieder mitmischen wird und zum anderen geht es gegen eine starke Vikings Defense, welche in den letzten sechs Spielen nur einen Receiving Touchdown zuließ.

 

Tight Ends

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George Kittle at Buccaneers

In drei der letzten vier Spiele war Kittle mindestens der TE4, also weiß ich gar nicht so genau, ob man hier überhaupt noch aufführen oder bereits als Stud ansehen sollte. Naja, diesmal bekommt er hier noch seinen Platz, denn er ist nicht nur die beste Receiving-Option bei den 49ers, sondern das Matchup gegen die Bucs ist obendrein noch ein Traum.

David Njoku at Bengals

Zwischendurch hatte Njoku eine echt gute Erfolgsserie am Laufen, aber seit drei Spielen konnte er nicht mehr zweistellig punkten. Gegen die Steelers in Woche 8 gab es sogar Nullkommanichts. Sein Potential ist aber nach wie vor nicht von der Hand zu weisen und das Matchup gegen die Bengals, die am viertmeisten Punkte gegen Tight Ends abgeben, sollte die Formkurve wieder nach oben schnellen lassen.

Nick Vannett at Panthers

Die Panthers geben in dieser Saison am meisten Punkte gegen Tight Ends ab. Gegen die Seahawks ist aber die Frage, wer davon profitieren wird. Auch wenn Ed Dickson in den letzten vier Spielen zwei Touchdowns einstreichen konnte, ist Vannett hier die verlässlichere Wahl. Im gleichen Zeitraum konnte er zwar auch „nur“ zweimal scoren, erhielt aber insgesamt dreimal so viele Targets und konnte auch fast dreimal so viele verwerten.

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Kyle Rudolph vs. Packers

Ich hatte Rudolph bereits letzte Woche auf Sit und das zu Recht (2/5 für 13 Yards). Für den ehemals so verlässlichen Tight End könnte der Schlamassel direkt weitergehen, denn die Packers lassen nicht viel zu. Tight Ends konnten gegen Green Bay in dieser Saison erst einen Touchdown erzielen und generell reicht es nur für 3,6 Receptions und 44,2 Receiving Yards pro Spiel (nicht pro Tight End).

Evan Engram at Eagles

Engram hatte letzte Woche ein wunderbares Matchup gegen die Buccaneers und konnte es nicht nutzen. Mit Ach und Krach erzielte er dank einer sehr langen Reception gegen Ende des Spiel noch 8,6 PPR-Punkte. Diese Woche wartet auf ihn eine weitaus schwerere Aufgabe mit den Eagles, aber vielleicht kommt ihm Philadelphias Verletzungspech entgegen.

Austin Hooper at Saints

Ähnlich wie die anderen beiden, ist Hooper eigentlich niemand, den man in dieser Saison auf der Bank lassen kann. Dafür ist die Tight-End-Situation einfach zu angespannt. Das Matchup gegen New Orleans ist aber kein sehr verheißungsvolles. Die Saints sind in den Top 3 gegen Tight Ends und ließen bisher nur einen Touchdown zu.

Defense

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Jaguars at Bills

Wenn du eine Defense willst, die Punkte macht, dann stelle den Gegner der Bills auf. Außer es sind die Jets.

Chargers vs. Cardinals

Die Chargers haben endlich Joey Bosa wieder, aber dafür hat ihre Laufverteidigung durch den Ausfall Corey Liugets einen herben Dämpfer erhalten. Das letztere freut zwar die David-Johnson-Owner, täuscht aber nicht über die ansonsten schwache Cardinals-Offense hinweg. Die O-Line wird mit Bosa und Ingram einiges zu tun bekommen.

Patriots at Jets

Die Patriots hatten zwei Wochen Zeit, um sich auf die Jets vorzubereiten. Diese sind ein Top-3-Matchup für Defenses. Vor allem Interceptions produzieren die Jets bisher eifrig, in den letzten beiden Spielen allein derer sechs und auf die Saison gesehen bereits 16. Da ist nur die Chaostruppe aus Tampa Bay noch besser (23).

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Broncos vs. Steelers

Letzte Woche durften wir mal wieder „Auswärts-Big-Ben“ zusehen, aber auch nur in der ersten Halbzeit gegen die Jaguars, danach drehte Roethlisberger das Spiel doch noch zu Gunsten der Steelers. Die O-Line ist aber seit Jahren richtig gut und in diesem Jahr vielleicht sogar die beste und gestattet gegnerischen Defenses nicht allzu viele Möglichkeiten. Anders als Jacksonville hat Denver auch keine gute Run-Defense.

Dolphins at Colts

Den letzten Sack ließ die O-Line der Colts in Woche 5 zu. In den letzten vier Spielen warf Andrew Luck lediglich eine Interception (bei 13 Touchdowns). Bisher stellen die Dolphins im Fantasy Football eine Top-12-Defense, aber das ist wahrlich keine gute Ausgangslage.

Cardinals at Chargers

Die Chargers ließen eine Defense das letzte Mal in Woche 4 richtig punkten und geben nur hier und da mal ein paar Sacks oder eine Interception ab. Außerdem ist ihre Offense so potent, dass man sie kaum am punkten hindern kann. Es gibt bessere Streaming-Option diese Woche.

Das Nordlicht und der älteste unter uns Jungspunden hier. American Football begleitet mich seit den 90ern. Die erste große Liebe waren die 49ers, die Liebe für's Leben kommt aber aus New Orleans. Who dat!


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