Wer mit wem? – Bennis NFL Mock Draft 1.0

Wer mit wem? – Bennis NFL Mock Draft 1.0
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Moin moin! Mein erster, und sowieso überhaupt der erste, NFL Mock Draft auf achdualarm.de – was für eine Ehre! Unglaublich, was dieses Jahr schon vor dem offiziellen Beginn der Free Agency los war, gefühlt hat mittlerweile die halbe NFL das Team gewechselt. Nicht zu vergessen diese horrenden Summen, die von den Franchises ausgegeben werden. Da uns leider das nötige Kleingeld fehlt um da mitzuhalten, richten wir die Aufmerksamkeit jetzt auf den kommenden NFL Draft. Bei diesem Mock Draft belasse ich es bei der ersten Runde und nutze lediglich die bereits bestätigten Trades. Beim Nächsten werde ich aber sicherlich den ein oder anderen Blockbuster einbauen; genug Kandidaten sind ja noch dafür vorhanden.


 1. Cleveland Browns: Sam Darnold, QB (USC)

Dies ist das nächste Kapitel der nicht enden wollenden Geschichte der Browns: Die Suche nach dem zukünftigen Quarterback. Natürlich holen sie sich mit dem ersten Pick ihren Favoriten und warten nicht bis an Position vier, um den Ramsch zu nehmen. Darnold kann behutsam hinter Tyrod Taylor aufgebaut werden, um dann hoffentlich der langersehnte Franchise-Quarterback zu sein.


 2. New York Giants: Saquon Barkley, RB (Penn State)

Dave Gettleman ist dafür bekannt, die dicken Jungs direkt an der Line of Scrimmage zu bevorzugen, aber schon letztes Jahr haben die Panthers unter ihm mit Christian McCaffrey einen Running Back in der ersten Runde ausgewählt. Eli soll noch ein paar gute Jahre im Tank haben und nachdem mit Nate Solder seine linke Seite abgesichert wurde, holen die Giants jetzt den besten Spieler im Draft, um ihn weiter zu entlasten.


 3. New York Jets: Josh Rosen, QB (UCLA)

(via Trade von den Indianapolis Colts erhalten)

Nicht jeder Quarterback kommt mit der großen Bühne New Yorks klar, aber Rosen ist den Trubel um seine Person schon seit der High School gewohnt. Egal ob er jetzt direkt startet oder noch ein Jahr auf der Bank Platz nimmt, das Potential zum Franchise-Quarterback ist ohne Frage vorhanden.


 4. Cleveland Browns: Minkah Fitzpatrick, CB/S (Alabama)

(via Trade von den Houston Texans erhalten)

Cleveland hat seinen Franchise-Quarterback bereits, daher können sie sich jetzt nach dem bestmöglichen Fit umschauen. Mit Fitzpatrick holen sie sich einen richtigen Leader für die Secondary. Wie wohl sein Spitzname lauten wird? Also „Fitzi“ ist definitiv vergeben.


 5. Denver Broncos: Josh Allen, QB (Wyoming)

Case Keenum wird sicher nicht die Antwort auf die Zukunft der Broncos sein, aber als Übergang ist er eine gute Option. Elway schnappt sich den stärksten Arm des Drafts und lässt ihn noch ein bis zwei Jahre reifen.


 6. Indianapolis Colts: Bradley Chubb, DE (NC State)

(via Trade von den New York Jets erhalten)

Die Colts freuen sich nicht nur über viele zusätzliche Picks, sondern, der Jagd auf Quarterbacks sei Dank, auch über den besten Defense-Spieler im Draft. Bradley Chubb ist ein wahres Monster im Pass-Rush und wäre in anderen Jahrgängen vermutlich weitaus früher ausgewählt worden.


 7. Tampa Bay Buccaneers: Quenton Nelson, G (Notre Dame)

Auch die Bucs hätten Chubb mit offenen Armen empfangen, aber die Verpflichtung von Vinny Curry lindert den Schmerz etwas. Die Offense um Evans, Jackson und Howard hat großes Potential, doch Winston muss das Ei trotzdem noch ordentlich an den Mann bringen. Der beste O-Liner im Draft wird ihm dafür etwas mehr Zeit verschaffen können.


 8. Chicago Bears: Tremaine Edmunds, LB (Virginia Tech)

Mitchell Trubisky wurde bereits mit ein paar neuen Waffen eingedeckt und Kyle Fuller wurde ebenfalls gehalten. Dafür sieht es bei den Linebackern doch eher mau aus. Die Bears holen sich mit Edmunds einen außerordentlichen Athleten und Playmaker für die Mitte des Feldes.


 9. San Francisco 49ers: Derwin James, S (Florida State)

Das Defensive Backfield der 49ers war in der letzten Saison wahrlich kein Augenschmaus. Die Verpflichtung von Sherman ging da schon mal in die richtige Richtung. Als ehemaliger Safety dürfte John Lynch einen gewissen Faible für diese Position haben und nimmt hier den besten Safety des Jahrgangs.


 10. Oakland Raiders: Roquan Smith, LB (Georgia)

Die Raiders benötigen seit langem einen richtigen Playmaker in der Zentrale ihrer Defense. Smith ist ein sehr intelligenter Spieler und kann dies, auch dank seiner Athletik und seinem Instinkt, jederzeit und überall auf dem Feld bieten.


 11. Miami Dolphins: Vita Vea, DT (Washington)

Mit der Entlassung von Suh haben die Dolphins den Grundpfeiler ihrer Defense verloren und holen sich prompt einen talentierten Ersatz. Welcher Plan auch immer in Miami verfolgt wird, eine D-Line mit Hayes/Wake, Vea und Quinn liest sich auf dem Papier richtig gut.


 12. Buffalo Bills: Baker Mayfield, QB (Oklahoma)

(via Trade von den Cincinnati Bengals erhalten)

Vermutlich werden die Bills erneut nach oben traden müssen um sich ihren Franchise-Quarterback zu angeln, aber in diesem Szenario reicht auch der zwölfte Pick. Mayfield polarisiert sicherlich am meisten von den vier Top-Quarterbacks, hat aber auch ungemein viel zu bieten.


 13. Washington Redskins: Denzel Ward, CB (Ohio State)

Durch den Verlust von Kendall Fuller und Bashaud Breeland wurde Cornerback zu einer großen Baustelle. Die schwankenden Leistungen von Josh Norman in der letzten Saison steuern ihr Übriges dazu bei. Wie im letzten Jahr rutscht der beste Cornerback erstaunlich weit nach unten und wer weiß, vielleicht gibt es ja den nächsten Traum-Einstand à la Marshon Lattimore.


 14. Green Bay Packers: Marcus Davenport, DE (UTSA)

Cousins, Stafford und vielleicht auch bald Trubisky – die Quarterbacks in der NFC North sind nicht ohne und müssen unter Druck gesetzt werden. Der Claymaker kann nicht mehr alles alleine machen und bekommt mit Wilkerson und Davenport zwei richtig fiese Jungs zur Seite gestellt.


 15. Arizona Cardinals: Lamar Jackson, QB (Louisville)

Sam Bradford in allen Ehren, aber man kann sich leider nicht mehr darauf verlassen, dass der Mann für lange Zeit auf dem Platz stehen wird. Hauptsache er spielt so lange, bis Jackson sich an die NFL gewöhnt hat und nicht jedes Mal die Beine in die Hand nimmt wenn Druck kommt, nur weil er es eben kann. Dann hätten sie vermutlich auch von ihm nicht allzu lange etwas.


 16. Baltimore Ravens: Isaiah Wynn, G/C (Georgia)

Es gibt einige Problemzonen in der Offense der Ravens und sie beginnen diese in der O-Line auszumerzen. Wynn ist ein flexibel einsetzbarer Blocker auf der Innenseite und sollte für viele Jahre eins dieser Probleme lösen können.


 17. Los Angeles Chargers: Mike McGlinchey, OT (Notre Dame)

Philip Rivers ist nicht mehr der Jüngste und die Chargers kümmern sich um seine Sicherheit. Im College hat McGlinchey auf beiden Tackle-Positionen gespielt und ist damit ein variables Puzzleteil für die Zukunft. Zu Beginn seiner Karriere wird er aber die rechte Seite absperren.


 18. Seattle Seahawks: Mike Hughes, CB (Central Florida)

Ich habe mir im Vorfeld fast schon geschworen den Seahawks endlich mal einen O-Liner anzudichten, aber durch das Ende der Legion of Boom ist auch die Secondary wieder ganz oben auf der Wunschliste gelandet. Hughes ist vielleicht ein bisschen zu klein für seine Position, aber dafür ein richtig zäher Hund – eine gute Eigenschaft für einen Spieler der Seahawks.


 19. Dallas Cowboys: Rashaan Evans, LB (Alabama)

Die letzte Saison hat eindrucksvoll gezeigt, wie abhängig diese Defense von Sean Lee und seinem Gesundheitszustand ist. Dass Hitchens seine Koffer gepackt hat, um nach Kansas City zu ziehen, vergrößert den Bedarf an Linebackern ebenfalls.


 20. Detroit Lions: Da’Ron Payne, DT (Alabama)

Der Verlust von Ngata hat ein Loch in die Mitte der D-Line gerissen und auf Grund dessen bekommt Patricia ein Willkommensgeschenk für seine Defense. Payne verteidigt nicht nur gut gegen den Lauf, sondern kann auch den Quarterback unter Druck setzen.


 21. Cincinnati Bengals: James Daniels, C (Iowa)

(via Trade von den Buffalo Bills erhalten)

Der Trade für Glenn war richtig und nötig. Genauso notwendig ist es aber, die O-Line noch weiter zu stärken. Daniels ist ohne Frage ein Upgrade auf seiner Position und hilft der Bengals-Offense im Lauf- und Passspiel gleichermaßen.


 22. Buffalo Bills: Orlando Brown, OT (Oklahoma)

Dank seines miserablen Auftretens beim Combine, bekommen die Bills hier den vielleicht besten Tackle im Draft. Dass Brown sich quasi schon seit 2015 darum kümmert, Baker Mayfield zu beschützen, ist natürlich eine tolle Geschichte.

Orlando Brown blockt für Baker Mayfield im Spiel gegen TCU. Quelle: Mark D. Smith – USA TODAY Sports

 23. Los Angeles Rams: Harold Landry, EDGE (Boston College)

Wade Phillips hat klare Vorstellungen davon, wie seine Defense auszusehen hat und der Erfolg gibt ihm natürlich recht. Quinn passte nicht ins Schema, also holen sich die Rams mit Landry einen Spieler, der das Anforderungsprofil besser erfüllen sollte.


 24. Carolina Panthers: Jaire Alexander, CB (Louisville)

Worley ging via Trade zu den Eagles und Breeland schaffte den Medizincheck nicht – dann holen sich die Panthers eben im Draft ihren Cornerback.


 25. Tennessee Titans: Sam Hubbard, DE (Ohio State)

Die Titans benötigen unbedingt Hilfe in ihrer D-Line und da kommt Hubbard wie gelegen. Wenn Casey den talentierten Defensive End unter seine Fittiche nimmt, haben die Titans vielleicht für die nächste Dekade einen Pass-Rusher, der für Angst und Schrecken sorgt.


 26. Atlanta Falcons: Taven Bryan, DT (Florida)

Nicht erst seit dem Verlust von Dontari Poe war das Innere der D-Line eine Dringlichkeit. Bryan ist zwar ein Ausnahmeathlet, aber er ist auch noch ein Rohdiamant. Als ehemaliger DL-Coach weiß Dan Quinn sicherlich, wie er diesen zu schleifen hat.


 27. New Orleans Saints: Dallas Goedert, TE (South Dakota State)

Drew Brees bleibt New Orleans noch erhalten und somit auch die Chance auf einen tiefen Playoff-Run. Zeit also, die offensichtlichen Baustellen zu beackern. Seit Jimmy Graham fehlt den Saints ein gefährlicher Tight End (und wehe hier erwähnt auch nur jemand Coby Fleener).


 28. Pittsburgh Steelers: Leighton Vander Esch, LB (Boise State)

Natürlich hoffen wir alle, dass Ryan Shazier sich zurückkämpfen kann, aber das wird vor allem sehr viel Zeit kosten. Vander Esch ist ein großer, athletischer Linebacker, an dem die Steelers auch schon öffentlich Interesse bekundet haben. Und seine Vorstellung beim Combine war auch nicht von schlechten Eltern.


 29. Jacksonville Jaguars: Calvin Ridley, WR (Alabama)

Was Receiver angeht, stehen die Jaguars bis dato ohne eine richtige Nummer Eins da. Ridley ist ein schneller Receiver, eine harte Nuss für jeden Cornerback und vermutlich der beste Route-Runner in diesem Draft.


 30. Minnesota Vikings: Will Hernandez, G (UTEP)

Die Tür zum Super Bowl steht weit offen für die Vikings, die Defense ist schon lange bereit und jetzt haben sie sich auch noch Captain Kirk geschnappt. Nur die O-Line hat letztes Jahr über ihren Möglichkeiten gespielt und muss verstärkt werden. Center Pat Elflein bekommt mit Hernandez einen sehr guten Run-Blocker zur Seite gestellt.


 31. New England Patriots: Connor Williams, OT (Texas)

Verständlich, dass die Patriots den Preis für Solder nicht mitgegangen sind, aber dennoch wird Brady dieses Jahr 41 und dürfte fuchsteufelswild werden, wenn er nicht gebührend geschützt wird.

Wenn Williams an seine Leistungen aus 2016 anknüpfen kann, ist er auf jeden Fall ein adäquater Ersatz um Toms linke Flanke zu sichern.


 32. Philadelphia Eagles: Kolton Miller, OT (UCLA)

Der amtierende Champion hat offensichtlich alles was man braucht, aber die Verletzung von Peters war trotzdem ein Unglück und der gute Mann wird nun mal auch nicht jünger. Deswegen holen die Eagles sich den besten verfügbaren Tackle und sichern sich ab.


So, das war’s mit meinem ersten NFL Mock Draft. Es hat Spaß gemacht und der nächste kommt ganz bestimmt. Kommentare und Anmerkungen sind natürlich gerne gesehen, entweder gleich hier drunter, in den sozialen Medien oder auch direkt an mich.

Tschüss! Euer Benni

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Das Nordlicht und der älteste unter uns Jungspunden hier. American Football begleitet mich seit den 90ern. Die erste große Liebe waren die 49ers, die Liebe für's Leben kommt aber aus New Orleans. Who dat!

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