Unsere Starts und Sits – Woche 5

Unsere Starts und Sits – Woche 5
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In dieser wöchentlichen Kategorie wollen wir euch Empfehlungen geben, welche Spieler ihr in dieser Woche in euer Starting Line-Up packen und wer eher die Bank hüten sollte.

Kurz vorweg: Studs wie Todd Gurley, Antonio Brown & co solltet ihr natürlich immer starten. Diese Spieler werden daher kein Teil unserer Starts und Sits sein.

Quarterbacks

 

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Ben Roethlisberger vs. Falcons

Der „Home Big Ben“ ist im Fantasy Football sowieso immer interessant, erst recht wenn es gegen die bescheidene Defense der Falcons geht. Dieses Spiel schreit im Vorfeld wieder nach Shootout, weil Atlanta und Pittsburgh beide in den Top 5 sind, wenn es um zugelassene Fantasy-Punkte für Quarterbacks geht.

Matt Ryan at Steelers

Ryan ist ein fester Bestandteil dieser Artikel geworden. Auf Grund der ersatzgeschwächten Defense, müssen die Falcons vermutlich dauerhaft ein offensives Feuerwerk veranstalten. Ein Glück für alle Owner, die ihn vermutlich sehr spät im Draft bekommen haben.

Alex Smith at Saints

Endlich mal ein neues Gesicht! Dieses Matchup ist sehr vielversprechend. Die Saints Defense scheint sich zwar langsam wieder zu fangen, aber vor allem die Pass Defense, die nicht Marshon Lattimore heißt, hat immer noch viel Luft nach oben. Zudem konnten die Redskins ihre Bye Week dazu nutzen sich ausführlich vorzubereiten.

Blake Bortles at Chiefs

Bortles hat diese Saison den Spieltag schon zweimal in den Top 10 beendet. Gegen eine schlechte Pass Defense aus Kansas City ist das auf jeden Fall erneut möglich. Wer das Spiel der Chiefs in Denver gesehen hat, weiß: Das Tackling, vor allem der Back Seven, ist wirklich unter alle Kanone.

 

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Baker Mayfield vs. Ravens

Der Hype um Mayfield ist groß und sein erster Start war okay. Auf jeden Fall zeigte er gute Ansätze, für mich die besten unter den Rookie-Quarterbacks. Die Turnover müssen aber definitiv zurückgehen. Das kommende Spiel gegen Baltimore ist keines, um auf viele Fantasy-Punkte zu hoffen, lassen die Ravens doch im Schnitt nur etwas mehr als zwölf davon zu.

Andy Dalton vs. Dolphins

Dalton ist dieses Jahr in einer potenten Offense zugange, der Aufstieg von Tyler Boyd ist sicherlich gern gesehen. Auf der anderen Seite müssen die Bengals die Saison mal wieder ohne Tyler Eifert beenden (der Junge kann einem echt nur leid tun…). Das Matchup diese Woche ist jedenfalls nicht von Vorteil. Auch wenn es gegen die Patriots nicht so aussah, die Dolphins lassen nur wenige Punkte gegen Quarterbacks zu.

C.J. Beathard vs. Cardinals

Wir sahen jetzt Woche eins nach Jimmy G – und das war gar nicht so schlecht. Beathard scheint gut in Shanahans Offense zu funktionieren und war mit knapp 20 Punkten auch durchaus fantasy-relevant. Diese Woche geht es aber gegen ein Team aus Arizona, dass zur Zeit nicht viel auf die Reihe bekommt, bis auf eine sehr gute Pass-Defense.

 

Running Backs

 

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Matt Breida vs. Cardinals

Breida hat momentan die drittmeisten Rushing Yards (313) der Liga und hat mit Beathard nun einen Quarterback, der sein Backfield gerne ins Passspiel einbaut. Außerdem lassen die Cardinals am zweitmeisten Punkte gegen Running Backs zu. Man könnte sagen, der Tisch ist gedeckt.

James Conner vs. Falcons

Letzte Woche hatte ich Conner auf Sit und bin ganz gut damit gefahren. Diese Woche sollte man ihn aber ganz entspannt starten können, zumal die Falcons im Schnitt 34,4 Punkte gegen Running Backs abgeben. In den letzten drei Wochen ließen sie jeweils einen Top-10-Running-Back zu.

Leonard Fournette/T.J. Yeldon at Chiefs

Die Chiefs sind die Nummer eins darin, Running Backs Punkte zu gestatten. Die wichtigere Frage in diesem Fall dreht sich um die Gesundheit Fournettes: Kann er voll trainieren oder fällt er erneut aus? Beobachtet die Entwicklung bis zum Spiel und stellt dann dementsprechend auf.

Joe Mixon/Giovani Bernard vs. Dolphins

Ein ähnliches Bild wie bei den Jaguars sehen wir auch bei den Bengals. Die Operation Mixons verlief gut und er ist wieder ins Training eingestiegen, fraglich ist dennoch, ob es zum Spiel gegen die Dolphins schon reicht. In seiner Abwesenheit konnte Bernard zwei Wochen in Folge eine Top-10-Leistung erreichen. Auch hier sollten Owner die Entwicklung bis zum Spieltag beobachten und entsprechend handeln.

 

 

 

 

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Carlos Hyde vs. Ravens

Wenn es um Fantasy-Punkte geht, bilden die Ravens die zweitbeste Defense der noch jungen Saison. Lediglich 14,6 Punkte lassen diese pro Spiel zu. Zudem bekommt Hyde Konkurrenz aus dem eigenen Stall namens Nick Chubb, der mit wenigen Läufen die Raiders richtig abliefern konnte (siehe hier).

Dalvin Cook at Eagles

Man hat das Gefühl, Cook ist nach seiner Verletzung noch nicht wieder richtig angekommen in der NFL. Während er in den ersten zwei Wochen gut ins Passspiel integriert wurde und so sein ausbaufähiges Laufspiel (bisher nur 2,72 Yards pro Lauf) ausmerzen konnte, sah er letzten Donnerstag nicht ein Target gegen die Rams. Die Eagles und ihre starken Run Defense machen es nicht leichter diese Woche an ihn zu glauben.

LeSean McCoy vs. Titans

Shady und die Bills können einem schon leid tun, offensiv ist da einfach nichts, was gefällt. Keine sieben Punkte erreicht McCoy pro Spiel, letztes Jahr waren es im Schnitt knapp zehn Punkte mehr. Gegen die Titans ist keine Besserung in Sicht, lassen diese nur 118 Yards pro Spiel gegen Lauf zu und erlaubten bis jetzt noch keinen einzigen Rushing Touchdown.

Adrian Peterson at Saints

Auf dem Papier ist die Ausgangslage für Peterson nicht gut, die Saints verteidigen den Lauf gut. Zudem scheint er immer noch angeschlagen zu sein und konnte auf Grund seines Knöchels immer noch nicht wieder voll trainieren. Sollte AP aber rund laufen, wird er mit Wut laufen, war seine Zeit bei den Saints letztes Jahr doch eher verschwendet.

Devonta Freeman/Tevin Coleman at Steelers

Gegen den Pass katastrophal und gegen den Lauf enorm stark – das ist die Steelers Defense im Jahr 2018. Egal wer von beiden den Löwenanteil an Snaps bekommt (auch hier sollte Freemans Fortschritt über die Woche verfolgt werden), wenn er nicht stark ins Passspiel eingebunden wird, sind die Aussichten eher mau.

Wide Receiver

 

 

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Amari Cooper at Chargers

Mit Cooper ist es diese Saison ein auf und ab. Das Spiel gegen die Chargers könnte zum einen gut für ihn sein, da diese sehr gut darin sind Wide Receiver punkten zu lassen. Zum anderen könnte Cornerback Casey Hayward ihm/mir/uns aber einen Strich durch die Rechnung machen, indem er wie in den letzten beiden Duellen Cooper nicht von der Seite weicht.

JuJu Smith-Schuster vs. Falcons

Wie schon mehrmals erwähnt ist dieses Matchup aus Fantasy-Sicht ein Traum. Auch den Wide Receivern gönnen die Falcons eine Menge Punkte. Wenn man bedenkt, dass JuJu im Schnitt nur ein Target weniger pro Spiel sieht als Antonio Brown, sollte diese Woche einiges möglich sein.

Calvin Ridley at Steelers

Mit Ridley bietet sich auch auf der anderen Seite ein empfehlenswerter Spieler, denn die Steelers geben auch sehr gerne Punkte gegen Wide Receiver her. Genau wie Pittsburgh, hat Atlanta in Julio Jones einen Receiver, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Davon konnte Ridley bisher sehr gut profitieren könnte man sagen.

 

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Devin Funchess vs. Giants

Es ist sowieso schon nicht leicht als Receiver in Carolina, weil sich die Offense hauptsächlich um Newton und McCaffrey dreht. Nun kommt auch noch ein furchtbares Matchup hinzu, denn die Giants lassen am wenigstens Punkte gegen Wide Receiver zu.

Sammy Watkins vs. Jaguars

Watkins musste das Spiel gegen die Broncos verletzungsbedingt verlassen. Es gilt abzuwarten, wie schlimm er sich wirklich verletzt hat. So oder so ist das Matchup gegen Jacksonville aber kein aussichtsreiches, da diese im Schnitt keine 25 Punkte gegen Wide Receiver zulassen.

Geronimo Allison at Lions

Allison konnte gegen die Bills am meisten von Randall Cobbs Abwesenheit profitieren und schnappte sich elf Targets. Das könnte so weitergehen, wenn Cobb weiterhin ausfallen sollte. Dahinter steht aber noch ein Fragezeichen und obendrein lassen die Lions im Schnitt knapp 14 Punkte weniger (23,6) gegen Wide Receiver zu als Buffalo.

 

Tight Ends

 

 

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Austin Hooper at Steelers

Letzte Woche war die Leistung von Hooper wirklich enttäuschend (1/2, 19 Yards), aber dies ist ein Premium-Matchup für ihn, denn die Steelers sind führend im Zulassen von Punkten für Tight Ends. Optimale Voraussetzungen also, um wieder auf die Beine zu kommen.

Austin Seferian-Jenkins at Chiefs

Sonst stand ASJ bisher immer auf der roten Seite der Empfehlungen, aber diesmal schaltet die Ampel auf grün. Die Chiefs lassen im Schnitt 17,3 Punkte gegen Tight Ends zu und sind damit in den Top 5 der Liga. Ein guter Zeitpunkt also seinen Punkteschnitt von 6,5 mal anzuheben.

Ricky Seals-Jones at 49ers

Im Schnitt erhält Seals-Jones knapp fünf Targets pro Spiel und ein junger Quarterback wie Josh Rosen dürfte vor allem in seiner Anfangszeit vermehrt einen großen Receiver über die Mitte suchen. Zudem sind die 49ers ein ganz gutes Matchup für Tight Ends, z.B. ließen sie in 3 von 4 Spielen einen Touchdown zu. Und in dem anderen erzielte Travis Kelce schlappe 19,4 Punkte.

 

 

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Jordan Reed at Saints

Schön für Reed und die Redskins, dass er bisher so verletzungsfrei durch die Saison kommt, es sei ihm zu gönnen. Das Matchup gegen New Orleans könnte aber kein großer Spaß werden, denn die Saints lassen lediglich 8,4 Punkte gegen Tight Ends zu. Auch einen Touchdown konnte gegen die Saints noch nicht erzielt werden.

Kyle Rudolph at Eagles

Eigentlich ist Rudolph ein sehr zuverlässiger Tight End, der konstant seine Punkte macht. Die Eagles sind aber gut darin, diese Punkte zu vermeiden. Er ist jetzt sicherlich kein „must sit“, aber wenn Alternative vorhanden sind, dann solltet ihr vielleicht mal darüber nachdenken.

Ian Thomas vs. Giants

Greg Olsen fehlt ungemein, vor allem im Fantasy Football. Ian Thomas wird zwar viele Snaps bekommen, aber die Chancen gegen eine gute Pass Defense der Giants sollten eher gering ausfallen.

Eric Ebron/Jack Doyle at Patriots

Eric Ebron ist momentan TE5 in PPR-Formaten, da fragt man sich glatt wie das passieren konnte. Verletzungen sind hier ein großer Punkt, nicht nur in der Liga, sondern auch im eigenen Team. Jack Doyle ist aber auf dem Weg zurück ins Team und außerdem geht es gegen eine Defense, die am wenigsten Punkte gegen Tight Ends zulässt.

Defense

 

 

 

 

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Titans at Bills

Die Titans stellen momentan eine Top-8-Defense im Fantasy und nun geht es gegen die Bills, die weiterhin das beste Matchup bleiben. Wer es noch nicht getan hat, sollte sich überlegen nochmal auf den Free-Agent-Markt zu gehen, um seine Defense auszutauschen.

49ers vs. Cardinals

Es läuft nach wie vor nicht rund in der Cardinals Offense, deswegen bleibt auch dies ein sehr gutes Matchup. Vielleicht bekommen sie es ja irgendwann mal hin vor allem David Johnson vernünftig einzubinden, aber bis dahin lässt sich getrost die gegnerische Defense starten.

Broncos at Jets

Die Broncos konnten am Montag schon den Chiefs einige Probleme bereiten. Da fragt man sich doch glatt, was sie dann erst mit der Offense von den Jets anstellen werden. Von Miller konnte wieder keinen Sack gegen Kansas City erzielen und dürfte außerordentlich motiviert sein.

Panthers vs. Giants

Ich habe keine Ahnung, was mit Eli Manning und den Giants los ist. Es scheint fast so, als hätte Eli Angst das lange Brote überhaupt mal zu versuchen. Jedenfalls sind die Giants ganz vorne mit dabei, wenn es darum geht gegnerischen Defenses ein gutes Fantasy-Finish zu bescheren.

 

 

 

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Seahawks vs. Rams

Je nach Scoring-Format lassen die Rams entweder null Punkte oder gar Minuspunkte gegen Defenses zu. Das ist keine gute Ausgangslage für Seattle, besonders weil diese zusätzlich mit Earl Thomas auf einen ihrer besten Spieler verzichten müssen.

Redskins at Saints

Drew Brees steht genau 201 Yards davor den All-Time-Passing-Yards-Rekord von Peyton Manning zu übernehmen, aber die Offense ist sowieso so stark derzeit, dass Defenses nicht gut gegen die Saints aussehen. Obendrein hat ein gewisser Mark Ingram seine Sperre abgesessen und kann es gar nicht erwarten wieder mitzumischen.

Browns vs. Ravens

Ein ganz ungewohntes Bild bietet Baltimore dieses Jahr. Die Defense ist bekanntermaßen konstant stark, aber nun scheint die Offense auch noch mitzuziehen. Die Gegner ziehen dabei den kürzeren und können im Schnitt nur 2,5 Punkte erzielen.

Jaguars at Chiefs

Es ist schwer eine Defense wie die aus Jacksonville nicht zu starten, zumal die sich auch in der laufenden Saison in den Top 5 befindet. Auf der anderen Seite lassen die Chiefs im Schnitt aber ähnlich wie die Rams keine oder sogar nur Minuspunkte zu. Vielleicht wäre es nicht verkehrt, sich hier nach einer Alternative umzusehen.

Das Nordlicht und der älteste unter uns Jungspunden hier. American Football begleitet mich seit den 90ern. Die erste große Liebe waren die 49ers, die Liebe für's Leben kommt aber aus New Orleans. Who dat!

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