Unsere Starts und Sits – Woche 16

Unsere Starts und Sits – Woche 16
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In dieser wöchentlichen Kategorie wollen wir euch Empfehlungen geben, welche Spieler ihr in dieser Woche in euer Starting Line-Up packen und wer eher die Bank hüten sollte. Kurz vorweg: Studs wie Todd Gurley, Antonio Brown & co solltet ihr natürlich immer starten. Diese Spieler werden daher kein Teil unserer Starts und Sits sein.

Quarterbacks

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Baker Mayfield vs. Bengals

Bereits im ersten Jahr liefert Mayfield solide Zahlen ab und im ersten Spiel gegen die Bengals sogar mehr als das: 258 Passing Yards, 4 TDs, 0 INTs! Die Zeichen stehen gut, dass er diese Woche ähnliches zu leisten vermag. Hätte er die Saison als Starter begonnen, könnte er sich durchaus Hoffnungen auf den Rookie of the Year machen, aber so sagt Saquon Barkley wohl nein.

Dak Prescott vs. Buccaneers

Für Prescott sollte zu Hause gegen eine schwache Secondary aus Tampa Bay einiges möglich sein. Fraglich ist, wie er mit dem Druck ob des Divisiontitelrennens umgehen wird. Die Bucs sahen gegen die Ravens defensiv gar nicht mal so schlecht aus, vor allem was Rookie Vita Vea gezeigt hat, macht Lust auf mehr, aber eine solide O-Line der Cowboys sollte dem Stand halten.

Mitchell Trubisky at 49ers

Dank der Mini-Krise der Rams sind die Bears wieder im Rennen um das Heimrecht in den Playoffs (zumindest bis zum Conference Game) und haben nun ein dankbares Matchup in San Francisco vor sich. Die Bears-Offense dürfte lange auf dem Feld stehen und die Secondary der 49ers ist nach wie vor anfällig. Und zusätzlich verletzte sich letzte Woche noch Cornerback Akhello Witherspoon.

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Tom Brady vs. Bills

Nach der Niederlage gegen die Steelers kamen schon erste Stimmen auf, die Zeit würde Brady jetzt doch einholen. Die Angst vor einem Hit führte zumindest zu einer Interception, die man von ihm so nicht gewohnt ist. Egal ob da was dran ist oder nicht, in Bestform ist er momentan jedenfalls nicht. Die Bills wiederum verteidigen am besten gegen Quarterbacks und gestatteten Brady bereits im Hinspiel keinen Touchdown.

Matthew Stafford vs. Vikings

Die Lions-Offense im Allgemeinen ist momentan keinen Pfifferling wert. Zwar hat Stafford ein solides Spiel in Buffalo abgeliefert, aber im Fantasy Football können wir uns davon auch nichts kaufen. Besonders in der Final-Woche wäre so gut wie jeder andere Starting Quarterback empfehlenswerter als Stafford gegen eine starke Vikings-Defense.

Jameis Winston at Cowboys

Winston hat gerade seine schlechteste (Fantasy-)Leistung der Saison hinter sich: 157 Passing Yards, 1 INT. Das alleine reicht schon, um von ihm abzuraten, aber obendrauf kommt noch ein toughes Matchup. Beispielsweise fand Andrew Luck letzte Woche nicht einmal die Endzone gegen eine starke Cowboys-Secondary.

 

Running Backs

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Chris Carson vs. Chiefs

In den letzten beiden Spielen erhielt Carson jeweils 22 Carries und machte daraus im Schnitt über 100 Rushing Yards. Zudem lief er je einmal in die Endzone und fing letzte Woche alle sechs Pässe. Der Workload stimmt also und zu Hause gegen die Chiefs kann er das bestätigen. Kansas City ließ in den drei Spielen seit der Bye Week durchschnittlich 127,3 Rushing Yards und einen Rushing Touchdown pro Spiel zu.

Marlon Mack vs. Giants

Letzte Woche gegen die Cowboys erzielte Mack 26,9 PPR-Punkte und lief das erste Mal seit Woche 8 für mehr 100 Yards. Dazwischen waren aber auch zahlreiche schlechte Matchups für ihn. Das ist diese Woche ganz anders, denn die Giants sind bei Running Backs schon die ganze Saison sehr spendabel, wie die Titans letzte Woche erst erfahren durften (205 Rushing Yards, 2 TDs).

Leonard Fournette at Dolphins

Gegen die Redskins wurde Fournette teilweise geschont und bekam einen Snap Count auferlegt. Ob ähnliches für das kommende Spiel angedacht ist, gilt es auf jeden Fall zu beobachten, aber wenn nicht, hat Fournette ein richtig gutes Matchup vor sich. Fragt mal Dalvin Cook.

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Adrian Peterson at Titans

Als ob irgendjemand noch Spieler von den Redskins starten würde, ich weiß. Aber beispielsweise haben ihn bei fleaflicker noch 86% im Team. Und von diesen 86% überlegen bestimmt noch einige, wen sie als RB2 oder in der FLEX starten sollen. Die Redskins sind offensiv stark limitiert, der aktuelle Quarterback Josh Johnson läuft auch selbst gerne, was APs Möglichkeiten noch weiter einschränkt. Außerdem verteidigen die Titans den Lauf echt gut und ließen Saquon Barkley vergangene Woche bei 14 Versuchen gerade mal 31 Yards erlaufen.

Matt Breida vs. Bears

Gegen die Seahawks war Breida nach Verletzung wieder da, übernahm sofort das Backfield und lieferte mit 14,6 PPR-Punkten auch solide Zahlen ab. Nun geht es aber gegen die mittlerweile vielleicht sogar gefürchtete Bears-Defense, die in den letzten beiden Spielen insgesamt nur 110 Rushing Yards zuließ. Über die Saison ließen die Bears lediglich vier Rushing Touchdowns zu, womit sie die Liga auch anführen.

Tevin Coleman at Panthers

Coleman konnte gegen die schwache Run-Defense der Cardinals ein Revival feiern und nach Woche 2 – gegen die Panthers – zum zweiten Mal für über 100 Yards in dieser Saison laufen. Die Panthers ließen aber seit besagter Woche 2 keinen 100-Yard-Rusher mehr zu, insgesamt ließen sie nur drei Mal überhaupt über 100 Rushing Yards zu.

 

Wide Receiver

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Allen Robinson at 49ers

Über die letzten drei Spiele sieht Robinson durchschnittlich acht Targets und führt die Bears-Receiver damit deutlich an. Die Bears-Offense sollte lange auf dem Feld stehen und gegen eine schlechte Secondary mit verletzungsbedingten Ausfällen durchaus vermehrt aufs Passspiel setzen.

Demaryius Thomas at Eagles

Letzte Woche sah Thomas acht Targets, die meisten seitdem er zu den Texans gewechselt ist. Die Eagles-Secondary ist weiterhin, auch natürlich auf Grund der vielen Verletzungen, eine der anfälligsten der Liga und dürfte häufig von Deshaun Watson attackiert werden.

Robby Anderson vs. Packers

Anderson sah letzte Woche mit elf Targets so viele wie zuletzt in Woche 15 der Vorsaison. Aber auch über mehrere Spiele gesehen, ist er mittlerweile die erste Option im Passspiel der Jets, welches gegen die Packers, deren Playoff-Chancen seit letzter Woche nicht mehr existieren, durchaus eingesetzt werden dürfte. Zumindest dürfte es für die Packers schwieriger werden Druck auf Darnold auszuüben, denn nun ist auch noch Kenny Clark auf der IR, der dritte namhafte D-Liner also nach Daniels und Wilkerson.

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Kenny Golladay vs. Vikings

Imposante Leistung von Babytron gegen die Bills: 7/8, 146 Receiving Yards! Damit konnte so nun wirklich keiner rechnen. Diese Woche dürfte er aber Bekanntschaft mit Xavier Rhodes machen, also hofft nicht auf eine Wiederholung. Dynasty-Owner können sich jedenfalls aufs nächste Jahr freuen, wenn mit hoffentlich neuem Offensive Coordinator aus Golladay durchaus ein Nummer-eins-Receiver werden könnte.

Adam Humphries at Cowboys

Seit zwei Wochen ist das Zwischenhoch von Humphries wieder am Abklingen und so dürfte es auch gegen die Cowboys weitergehen. Diese verteidigen Slot-Receiver nämlich richtig gut.

Josh Gordon vs. Bills

Die Bills verteidigen in der Regel gut gegen Wide Receiver und im Hinspiel reichte es für Gordon auch nur zu lediglich 8,2 PPR-Punkten. Außerdem ist im Receiving Corp der Patriots zur Zeit niemandem außer Julian Edelman, der konstant seine Targets sieht, zu trauen.

 

Tight Ends

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Jared Cook vs. Broncos

Cook hat bestimmt einigen Leuten den Weg ins Fantasy-Finale gebahnt und sollte auch in diesem ohne Zweifel eingesetzt werden. Die Raiders spielen zu Hause gegen ein Team aus Denver, welches ligaweit die zweitmeisten Receiving Yards gegen Tight Ends zulässt. Das erste Aufeinandertreffen bei den Broncos in Woche 2 war für ihn solide (8,9 PPR-Punkte).

David Njoku vs. Bengals

Der Junge bleibt einfach hier drin, egal was passiert. Das Matchup ist aber auch wieder allererste Sahne. Bereits im ersten Duell in Woche 12 erzielte Njoku ein Top-3-Finish mit zwei Touchdowns.

Austin Hooper at Panthers

Letzte Woche bescherte Hooper seinen Besitzern eine richtig fiese Nullnummer. Wer sich trotzdem durchsetzen konnte und im Finale steht, sollte ihm vielleicht nochmal das Vertrauen schenken, denn das Matchup gegen die Panthers ist zwar nicht mehr so lukrativ wie in der ersten Saisonhälfte, aber sicherlich noch solide.

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Jimmy Graham at Jets

Wer im Finale seinen Tight End streamen muss, der sollte von den kommenden Spielern vielleicht die Finger lassen. Wohlwollend gesagt sind Grahams Leistungen in dieser Saison schwankend und nicht vorhersehbar. Es geht aber gegen eine Jets-Defense, die ligaweit am wenigstens Receiving Yards gegen Tight Ends zulässt.

Vance McDonald at Saints

Okay, die Saints ließen gegen die Panthers einen 50-Yard-Touchdown eines Tight Ends zu, aber das war auch ein wirklich gutes Trick Play. Ansonsten lassen die Saints im Schnitt keine vier Targets und nicht mal 40 Yards pro Spiel gegen Tight Ends zu.

Chris Herndon vs. Packers

Herndon hat sich bereits in seiner Rookie-Saison zu einer annehmbaren Streaming-Option gemausert, aber eher nicht in dieser Woche. Die Packers verteidigen gut gegen Tight Ends und ließen erst zwei Touchdowns gegen sie zu.

Defense

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Titans vs. Redskins

Die Titans haben eine starke Run-Defense und auf die dürfte es gegen die aktuelle Version der Redskins am meisten ankommen.

Cowboys vs. Buccaneers

Das schwache Laufspiel der Bucs sollte für die Cowboys leicht zu unterbinden sein, was Winston vermehrt zum Werfen drängen wird. Und die Cowboys stellen diese Saison eine der besten Secondaries der Liga.

Dolphins vs. Jaguars

Die Dolphins haben zwar ihre Schwächen gegen den Lauf, aber bei der miesen Passing-Offense der Jaguars, können sie die Box oft dicht machen. Wer so sang- und klanglos gegen die Redskins verliert, hat die Saison bereits abgehakt.

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Seahawks vs. Chiefs

Wenn ihr Wert darauf legt Punkte zu machen, stellt niemals eine Defense auf, die gegen die Chiefs spielt.

Steelers at Saints

Wenn ihr Wert darauf legt Punkte zu machen, stellt niemals eine Defense auf, die gegen die Saints spielt.

Chargers vs. Ravens & Ravens vs. Chargers

Beide Teams geben diese Saison nicht viele Punkte an Defenses ab. Die Chargers auf Grund ihrer starken O-Line und dem erfahrenen Philip Rivers und die Ravens, da seit Lamar Jacksons Debüt überwiegend auf den Lauf gesetzt wird.

Das Nordlicht und der älteste unter uns Jungspunden hier. American Football begleitet mich seit den 90ern. Die erste große Liebe waren die 49ers, die Liebe für's Leben kommt aber aus New Orleans. Who dat!

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